Jugend Meine IG Metall Mitglied werden

Gute Argumente zur Metall-Tarifrunde 2020
Kurzarbeit weiterentwickeln

Gesetzliche Kurzarbeit ist zur Zeit maximal für 12 Monate möglich. Danach drohen Entlassungen. Während der Transformation kann es notwendig sein, längere Zeiträume zu überbrücken und Beschäftigte zu qualifizieren. Deshalb fordert die IG Metall, die Instrumente der Kurzarbeit auszuweiten.



  • Die Transformation kann zu Beschäftigungsproblemen führen. Gesetzliche Kurzarbeit und andere Formen der Arbeitszeitreduzierung können Beschäftigung sichern. Die IG Metall fordert eine Verlängerung der gesetzlichen Kurzarbeit auf 24 Monate. So kann, zusammen mit weiteren Instrumenten, ein Gesamtzeitraum bis zu 48 Monaten überbrückt werden.
  • Jede Kurzarbeit ist für Beschäftigte mit Entgeltverlusten verbunden. Je länger sie dauert, umso weniger können Beschäftigte den Entgeltverlust verkraften. Deshalb fordert die IG Metall entsprechende Aufzahlungen.
  • Trotz Kurzarbeit bleiben betriebliche Kosten bestehen, zum Beispiel weil für abgesenkte Arbeitszeiten Sozialversicherung entrichtet werden muss. Diese Remanenzkosten sind aber gut investiertes Geld, denn so können qualifizierte Beschäftigte gehalten werden. Wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind, sehen tariflichen Regelungen auch eine Arbeitszeitabsenkung mit Reduzierung der Remanenzkosten vor.
Tarifliche Zukunftspakete
Gute Argumente zur Metall-Tarifrunde 2020

In Zeiten der Transformation braucht es größtmögliche Sicherheit und Perspektiven für die Beschäftigten. Unsere Argumente für tarifliche Zukunftspakete ...

Newsletter bestellen