Gute Argumente zur Metall-Tarifrunde 2020
Angleichung Ost jetzt!

Dreißig Jahre nach der deutschen Einheit gilt in den ostdeutschen Tarifgebieten der Metall- und Elektroindustrie immer noch eine um 3 Stunden längere Arbeitszeit als im Westen. Mit vielen Nachteilen für die Beschäftigten. Die IG Metall will die Angleichung der Arbeitsbedingungen jetzt durchsetzen.


19. Februar 202019. 2. 2020


  • In den westdeutschen Tarifgebieten gilt die 35-Stundenwoche. In den ostdeutschen Tarifgebieten müssen die Beschäftigten 3 Stunden länger in der Woche arbeiten. Das sind im Jahr circa 140 Stunden oder fast 4 Wochen mehr als ihre Kolleg*innen in der westdeutschen Metall- und Elektroindustrie.
  • Zwar sind die Monats- und Jahresentgelte in der Metall- und Elektroindustrie im Osten und Westen vergleichbar. So gelten zum Beispiel in den Tarifgebieten Hessen und Sachsen identische Entgelttabellen. Die Stundengrundentgelte sind aber in Sachsen aufgrund der längeren Arbeitszeit niedriger.
  • Ein*e Facharbeiter*in bekommt in Hessen ein Stundengrundentgelt in Höhe von 18,89 Euro. Für die gleiche Arbeit muss in Sachsen nur 17,40 Euro bezahlt werden. Das sind 1,49 Euro beziehungsweise mehr als 8 Prozent weniger.
Tarifliche Zukunftspakete
Gute Argumente zur Metall-Tarifrunde 2020

In Zeiten der Transformation braucht es größtmögliche Sicherheit und Perspektiven für die Beschäftigten. Unsere Argumente für tarifliche Zukunftspakete ...

Ein Mann mit IG Metall-Kopftuch steht in einer Menschenmenge.

 Gute ArgumenteEinkommen stärken! Notwendig für uns - gut für die Wirtschaft

In der MuE-Industrie war die letzte Tabellenerhöhung Anfang 2018. 2020 gab es keine Tariferhöhung. Deshalb fordert die IG Metall 4 Prozent mehr Entgelt. Das ist notwendig für die Beschäftigten und hilft der wirtschaftlichen Erholung.

Tarif für dual Studierende, Gutes Argument zur Metall-Tarifrunde 2020

Gute Argumente zur Metall-Tarifrunde 2020Tarif für dual Studierende

In den Betrieben sind immer mehr dual Studierende beschäftigt. Einzelne Betriebe bilden heute schon mehr Dualis als betriebliche Azubis aus. Dual Studierende werden aber benachteiligt, denn ihre Arbeitsbedingungen sind in der Metall-und Elektroindustrie bislang nicht tariflich geregelt.

Tariferhöhung stärkt Wachstum

Gute Argumente zur Metall- Tarifrunde 2020Tariferhöhung stärkt Wachstum

Im vergangenen Jahr war der private Konsum die wichtigste Stütze der Konjunktur. Schon seit Jahren stabilisiert der Konsum das Wirtschaftswachstum. Deshalb ist es auch ökonomisch notwendig und vernünftig, in dieser Tarifbewegung eine Tariferhöhung zur Stärkung der Kaufkraft zu fordern.

Mütze mit Buttons

 Gute Argumente Nr. 9Tarif für dual Studierende

In den Betrieben sind immer mehr dual Studierende beschäftigt. Einzelne Betriebe bilden heute schon mehr Dualis als betriebliche Azubis aus. Dual Studierende werden aber benachteiligt, denn ihre Arbeitsbedingungen sind in der Metall- und Elektroindustrie bislang nicht tariflich geregelt.

Zwei Männer mit Schutzhelmen und roten Trillerpfeifen im Mund blicken fröhlich in die Kamera.

 Gute Argumente Nr. 8Tariferhöhung stärkt Wachstum

Im vergangenen Jahr war der private Konsum die wichtigste Stütze der Konjunktur. Schon seit Jahren stabilisiert der Konsum das Wirtschaftswachstum. Deshalb ist es auch ökonomisch notwendig und vernünftig, in dieser Tarifbewegung eine Tariferhöhung zur Stärkung der Kaufkraft zu fordern.

Gute Argumente: Kurzarbeit weiterentwickeln

Gute Argumente zur Metall-Tarifrunde 2020Kurzarbeit weiterentwickeln

Gesetzliche Kurzarbeit ist zur Zeit maximal für 12 Monate möglich. Danach drohen Entlassungen. Während der Transformation kann es notwendig sein, längere Zeiträume zu überbrücken und Beschäftigte zu qualifizieren. Deshalb fordert die IG Metall, die Instrumente der Kurzarbeit auszuweiten.

Gute Argumente: Kurzarbeit sichert Beschäftigung

Gute Argumente zur Tarifrunde 2020Kurzarbeit sichert Beschäftigung

Durch die Transformation kann es in den Betrieben zu Beschäftigungsproblemen kommen. Einige Betriebe haben bereits Kurzarbeit angemeldet, weitere können hinzukommen. Kurzarbeit ermöglicht es, Beschäftigte im Betrieb zu halten. Aber Beschäftigte erhalten in Kurzarbeit weniger Entgelt.

Mit Flatterband abgesperrtes Werkstor.

 Gute Argumente Nr. 7Kurzarbeit weiterentwickeln

Gesetzliche Kurzarbeit ist zur Zeit maximal für 12 Monate möglich. Danach drohen Entlassungen. Um während der Transformation eines Betriebes die Beschäftigten an Bord zu halten und zu qualifizieren, kann es notwendig sein, längere Zeiträume zu überbrücken. Deshalb fordert die IG Metall, die ...

Verhandlungsbegleitende Aktion in Mainz

 Gute Argumente Nr. 5Angleichung Ost jetzt!

Dreißig Jahre nach der deutschen Einheit gilt in den ostdeutschen Tarifgebieten der Metall- und Elektroindustrie immer noch eine um 3 Stunden längere Arbeitszeit als im Westen. Mit vielen Nachteilen für die Beschäftigten. Die IG Metall will die Angleichung der Arbeitsbedingungen jetzt durchsetzen.

 Gute Argumente Nr. 6Kurzarbeit sichert Beschäftigung

Durch die Transformation kann es in den Betrieben zu Beschäftigungsproblemen kommen. Einige Betriebe haben bereits Kurzarbeit angemeldet, weitere können hinzukommen. Kurzarbeit ermöglicht es Beschäftigte im Betrieb zu halten. Aber Beschäftigte erhalten in Kurzarbeit weniger Entgelt.

Gute Argumente zur Metall-Tarifrunde 2020

Gute Argumente zur Metall-Tarifrunde 2020Beschäftigung und Einkommen sichern

Die bevorstehende Transformation kann in den Betrieben zu Beschäftigungsproblemen führen. Die IG Metall fordert, dass die Probleme ohne Entlassungen gelöst und alle Möglichkeiten der Beschäftigungssicherung genutzt werden.

Nachtaktion - Tarifrunde Stahl 2019 in Duisburg

 Gute Argumente Nr. 4Beschäftigung und Einkommen sichern

Die bevorstehende Transformation kann in den Betrieben zu Beschäftigungsproblemen führen. Die IG Metall fordert, dass die Probleme ohne Entlassungen gelöst und alle Möglichkeiten der Beschäftigungssicherung genutzt werden.

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