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Gute Argumente zur Metall-Tarifrunde 2020
Angleichung Ost jetzt!

Dreißig Jahre nach der deutschen Einheit gilt in den ostdeutschen Tarifgebieten der Metall- und Elektroindustrie immer noch eine um 3 Stunden längere Arbeitszeit als im Westen. Mit vielen Nachteilen für die Beschäftigten. Die IG Metall will die Angleichung der Arbeitsbedingungen jetzt durchsetzen.



  • In den westdeutschen Tarifgebieten gilt die 35-Stundenwoche. In den ostdeutschen Tarifgebieten müssen die Beschäftigten 3 Stunden länger in der Woche arbeiten. Das sind im Jahr circa 140 Stunden oder fast 4 Wochen mehr als ihre Kolleg*innen in der westdeutschen Metall- und Elektroindustrie.
  • Zwar sind die Monats- und Jahresentgelte in der Metall- und Elektroindustrie im Osten und Westen vergleichbar. So gelten zum Beispiel in den Tarifgebieten Hessen und Sachsen identische Entgelttabellen. Die Stundengrundentgelte sind aber in Sachsen aufgrund der längeren Arbeitszeit niedriger.
  • Ein*e Facharbeiter*in bekommt in Hessen ein Stundengrundentgelt in Höhe von 18,89 Euro. Für die gleiche Arbeit muss in Sachsen nur 17,40 Euro bezahlt werden. Das sind 1,49 Euro beziehungsweise mehr als 8 Prozent weniger.
Tarifliche Zukunftspakete
Gute Argumente zur Metall-Tarifrunde 2020

In Zeiten der Transformation braucht es größtmögliche Sicherheit und Perspektiven für die Beschäftigten. Unsere Argumente für tarifliche Zukunftspakete ...

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