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Gute Argumente zur Tarifrunde 2020
Kurzarbeit sichert Beschäftigung

Durch die Transformation kann es in den Betrieben zu Beschäftigungsproblemen kommen. Einige Betriebe haben bereits Kurzarbeit angemeldet, weitere können hinzukommen. Kurzarbeit ermöglicht es, Beschäftigte im Betrieb zu halten. Aber Beschäftigte erhalten in Kurzarbeit weniger Entgelt.



 

  • Das Gesetz ermöglicht Betrieben, bei vorübergehenden Beschäftigungs-problemen Kurzarbeit anzumelden. Damit kann zum Erhalt der Beschäftigung die Arbeitszeit abgesenkt werden und die Beschäftigten erhalten Kurzarbeitergeld, um den Entgeltverlust teilweise auszugleichen.
  • Die gesetzliche Kurzarbeitsregelung führt zu Verlusten für Beschäftigte: Ein Facharbeiter (3 500 € brutto, verheiratet, 2 Kinder) erhält bei 50 % Kurzarbeit, jeden Monat Netto 1 100 € weniger. Kurzarbeitergeld bekommt er ca. 750 €. Das wären im Monat ca. 350 € weniger Einkommen. Im Jahr würden Netto 4 200 € in der Haushaltskasse fehlen. Das ist ein erheblicher Einschnitt, den sich viele nicht leisten können.
  • Deshalb fordert die IG Metall eine tarifliche Aufzahlung zum Kurzarbeitergeld, um die Entgelteinbußen abzufedern und die anstehende Transformation mit erfahrenen und gut ausgebildeten Beschäftigten bewältigen zu können.
Tarifliche Zukunftspakete
Gute Argumente zur Metall-Tarifrunde 2020

In Zeiten der Transformation braucht es größtmögliche Sicherheit und Perspektiven für die Beschäftigten. Unsere Argumente für tarifliche Zukunftspakete ...

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