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Spendenaktion für die Opfer in Japan. Foto: dpa

Spendenaktion für die Opfer in Japan

Solidarität mit den Menschen in Japan

18.03.2011 Ι Die Bilder der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe im Osten Japans sind erschütternd. Stündlich erreichen uns neue Nachrichten über die äußerst angespannte Lage im Atomkraftwerk in Fukushima. Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall, hat dem japanischen Volk die Anteilnahme der IG Metall übermittelt. Nun hat die IG Metall ein Spendenkonto eingerichtet. Die Hilfe ist für betroffene Gewerkschafter und ihre Familien gedacht.

"Unsere Gedanken sind beim japanischen Volk, bei denjenigen, die Verwandte und Freunde und ihr Hab und Gut verloren haben. Bitte teilt uns mit, ob es irgendetwas gibt, was wir tun können, wenn Ihr ein klareres Bild der Situation habt." Mit diesen Worten hat sich der Erste Vorsitzende Berthold Huber unmittelbar nach dem Erdbeben in einem Schreiben an die japanische Metallgewerkschaftsföderation gewandt. 
 

Unterstützung zugesagt
Die IG Metall ist in Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen der japanischen Schwestergewerkschaften in der Metall- und Textilindustrie. Bisher erreichten uns vereinzelt Berichte über Tote und Verletzte, beispielsweise bei Honda in Tochigi oder dem JFE Stahlwerk in Chiba. Ein genauer Gesamtüberblick fehlt bisher.

Der Vorsitzende der japanischen Metallgewerkschaft Nishihara hat sich in einem Schreiben an den Internationalen Metallgewerkschaftsbund für die weltweite Anteilnahme der IMB-Gewerkschaften bedankt. Er schreibt, man sei dabei, sich ein genaues Bild über die Situation und das Schicksal ihrer Mitglieder und Familien in den betroffenen Regionen zu schaffen.

Japanischer Gewerkschaftsdachverband richtet Hilfsfonds ein
Zwischenzeitlich haben alle japanischen Gewerkschaften beschlossen, einen Hilfsfonds einzurichten. Dieser Hilfsfonds wird von dem japanischen Gewerkschaftsdachverband Rengo koordiniert und die Metallgewerkschaften können sich anschließen. So wird versucht, die Hilfe der Gewerkschaften für betroffene Gewerkschafter, ihre Familien und die betroffenen Gemeinden effektiv zu konzentrieren.

Bitte helfen Sie mit einer Spende
Die IG Metall ruft zur Solidarität auf und bittet um Spenden für die Menschen in Japan. Wir freuen uns über jede Spende und sorgen dafür, dass das Geld die betroffenen Gewerkschafter und ihre Familien erreicht und dort verwendet wird, wo Hilfe am nötigsten ist. Bitte überweisen Sie Ihre Spende für die Menschen in Japan an:

Kontoinhaber: IG Metall
BLZ 500 500 00, Helaba
Kontonummer 1040
Spenden-Stichwort: "Japanspende"

Die IG Metall sammelt das Geld und wird es nach Japan überweisen. Spendenquittungen können nicht ausgestellt werden.

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