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IG Metall unterstützt bundesweite Aktionen gegen Atomkraft

Für eine Zukunft ohne Atomkraft: aktiv werden!

23.03.2011 Ι Die erschütternden Ereignisse in Japan zeigen, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. Das Schicksal der hochentwickelten Industrienation hängt mittlerweile am seidenen Faden. Deshalb wird es jetzt Zeit, eine Zukunft ohne Atomkraft einzufordern und zu gestalten. Die IG Metall unterstützt die bundesweiten Aktionen gegen Atomkraft.

Bundesweit finden derzeit Aktionen, Demonstrationen und Mahnwachen statt, bei denen die Menschen in Deutschland deutlich machen, dass sie eine Zukunft ohne Atomkraft wollen.
Die Bundesregierung muss jetzt handeln und jeder kann bei den bundesweiten Demonstrationen am 26. März 2011 ein Zeichen setzen:


Die Menschen haben ein Recht auf gesunde Umwelt und eine sichere Energieversorgung. Dagegen gibt es keinen Anspruch auf Maximalprofit für die wenigen, aber einflussreichen Anbieter gefährlicher Atomenergie.
Ein Atomausstieg gefährdet weder die deutsche Wirtschaft, noch die Stromversorgung. Umweltfreundliche deutsche Spitzentechnologie ist ein Standortfaktor und darüber hinaus überall auf der Welt gefragt. Wer jetzt die Bedeutung grüner Leitmärkte unterschätzt, wird am Ende als Innovationsbremse dastehen.

Atomenergie behindert eine innovative Energieversorgung
Absoluten Schutz vor Naturkatastrophen und Störfällen kann kein Sicherheitskonzept garantieren. Die Folgen eines atomaren Vorfalls sind für die Menschen katastrophal. Die betroffenen Regionen leiden für unabsehbare Zeit an den Folgen. Mit dem schon heute angehäuften strahlenden Müll aus der Nutzung der Atomenergie werden zukünftige Generationen belastet.

Sicherheits-Checks, wie sie die Bundesregierung jetzt ankündigt, sind ein erster Schritt, aber noch kein ausreichendes Mittel. Wie schnell Modellrechnungen hinfällig werden können, das beweist in diesen Tagen in tragischer Weise die Atomkatastrophe in Japan. Auch in Deutschland können Naturkatastrophen, Terroranschläge oder Flugzeugabstürze nicht ausgeschlossen werden. Menschliche oder technische Fehler können zu Störfällen führen. Alles das zeigt: Atomenergie eignet sich nicht als Brückentechnologie. Sie steht im Gegeteil innovativen Lösungen und einem zukunftsfähigen Umbau der Energieversorgung im Weg.

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