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Lesebuch bietet Literatur zum Thema Rassismus
„Intelligenz hat keine Hautfarbe“

Kann man ein Lesebuch zum Thema Rassismus anbieten? Ein Buch zum Lesen und Stöbern, das auch unterhalten will und das man gerne weiterempfiehlt? Das Buch „Intelligenz hat keine Hautfarbe“ macht genau dieses. Im Herbst wird es auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.


Der Titel des Buches ist ein Satz des französischen Fußball-Weltmeisters Liliam Thuram. Es war nicht die einzige intelligente Äußerung des ehemalige Fußball-Profis zu diesem Thema. So stellte er auch fest: „Rassismus ist ein Ergebnis von Erziehung und Kultur. Rassismus ist ein intellektuelles Konstrukt – und deswegen kann man es auch demontieren.“

Neben dem Text von Thuram bietet das Lesebuch zahlreiche Geschichten, Gedichte und Anekdoten. So dichtet Heinrich Heine über die patriotischen Esel: „Ich bin ein Esel und will getreu / Wie meine Väter, die Alten, / An der alten, lieben Eselei, / Am Eseltume halten“. Und weiter heißt es: „So sprach der Patriot. Im Saal / Die Esel Beifall rufen. / Sie waren alle national, / Und stampften mit den Hufen“.

Herausgeber des Werkes sind die Frankfurter Autoren Jürgen Roth und Walter Gerlach. Das Buch ist keine politikwissenschaftliche Veröffentlichung, sondern eine bunte Mischung von literarischen Texten, Erzählungen, Kurzinterviews, Satire, Gedichten, Zitaten und Erfahrungsberichten. Es wird um Rassismus in der Geschichte gehen, ebenso wie um seine heutigen, alltägliche Erscheinungsformen. Zudem soll es auch ein Nachschlagewerk für antirassistische Aktivitäten sein.
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