Metallerin Leonie Grimm
Feuer und Flamme für Digitalisierung

Gleichbehandlung und das Recht auf persönliche Weiterentwicklung. Das sind die Forderungen von Leonie Grimm an die Politik. Klar, dass sie bei der Bundestagswahl wählen geht. „Nur so kann man seine eigene Zukunft selbst gestalten.“


Mit Anfang 20 entschied sich Leonie Grimm, den Schraubenschlüssel gegen den Computer einzutauschen. Die gelernte Industriemechanikerin bewarb sich für das Weiterbildungsprogramm zur Softwareentwicklerin bei VW und hatte dank ihrer guten Fähigkeiten das Glück, einen Platz zu bekommen. Der Konzern braucht dringend Programmiererinnen und Programmierer und hat deshalb an der eigenen Auto-Uni dieses Qualifizierungsprogramm ins Leben gerufen.

Denn in den Fahrzeugen der Marke Volkswagen befinden sich jede Menge Steuergeräte mit Betriebssoftware von 200 unterschiedlichen Zulieferern. Die zu integrieren wird eine der Aufgaben von Leonie sein, wenn sie 2022 die zweijährige Ausbildung abgeschlossen hat.

Der Umgang mit Computern war schon immer ihr Ding. Perspektivisch will sich Leonie auf Cyber Security spezialisieren. In der Digitalisierung sieht sie für sich große berufliche Chancen. „Ich bin gerne bei VW und in der IG Metall“, sagt Leonie. „Es ist schön, Teil einer Familie zu sein. Die IG Metall ist die richtige Gewerkschaft für mich, weil sie meine Weiterentwicklung unterstützt und mich persönlich weiterbringt.“

Leonie begreift sich als Fairwandlerin, weil die Transformation in der Industrie dank der IG Metall mit Rücksichtnahme und Solidarität einhergeht. Was das bedeutet? „Fairer Wandel heißt für mich, dass alle gleichbehandelt werden bei Arbeitszeit, Urlaub, Bezahlung. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, Hobbys, Beruf. Dafür müssen die Rahmenbedingungen verbessert werden, und da hat die Politik noch viel zu tun.“ Und dafür will sie bei der Bundestagswahl ihre Stimme einsetzen.

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