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© (Archv) Heiko Stumpe

Nie wieder Krieg

Gewerkschafter demonstrieren für Frieden und Abrüstung

31.08.2018 Ι "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!" Unter diesem Motto gehen seit 1957 Gewerkschaften und Friedensgruppen jährlich am 1. September für eine friedlichere Welt auf die Straße.

Der Antikriegstag soll an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnern - und vor den Gefahren warnen, die heute den Frieden in der Welt bedrohen. Auch in diesem Jahr wird es zu diesem Anlass bundesweit Kundgebungen und Veranstaltungen geben. Die IG Metall beteiligt sich wieder mit vielen Aktionen. Informationen dazu gibt es bei den IG Metall-Geschäftsstellen vor Ort.


Der Gedenktag erinnert an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939. Damit begann der Zweite Weltkrieg, der unermessliches Leid für Kinder, Frauen und Männer einer ganzen Generation und darüber hinaus brachte. Insgesamt starben 60 Millionen Menschen während des Zweiten Weltkriegs. Er endete am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands.


Unter dem Motto "Abrüsten statt Aufrüsten" hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine Erklärung zum diesjährigen Antikriegstag veröffentlicht. Der DGB lehnt das NATO-Ziel ab, die Rüstungsausgaben der Bündnispartner auf zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung zu erhöhen. "Das wären alleine in Deutschland weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen würden: für Investitionen in Bildung, Hochschulen, Schulen und Kitas, für den sozialen Wohnungsbau, für kommunale und digitale Infrastruktur, für eine gerechte und ökologische Gestaltung der Verkehrs- und Energiewende, für eine bessere Alterssicherung und mehr soziale Sicherheit", heißt es in der Erklärung.

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