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Die IG Metall erklärt Warnstreiks

Warnstreiks - Generalprobe für den Ernstfall

02.05.2012 Ι Der Tarifvertrag ist ausgelaufen, die Friedenspflicht beendet und schon kommt es zu ersten Arbeitsniederlegungen. Wie zur Zeit in der Metall- und Elektroindustrie. Richtige Streiks sind das noch nicht. Diese befristeten Arbeitsniederlegungen nennt man Warnstreiks. Damit zeigen die Beschäftigten, dass sie hinter den Tarifforderungen stehen.

Am 28. April 2012 endete in der Metalltarifrunde die Friedenspflicht. Nun können die Gewerkschaftsmitglieder zeigen, dass sie hinter den Forderungen der IG Metall zur Tarifrunde stehen. Sie legen dann für eine kurze Zeit die Arbeit nieder. Diese befristeten Arbeitsniederlegungen sind nicht nur erlaubt, sondern auch wichtig. Im Unterschied zu einem regulären Streik, gibt es darüber keine Urabstimmung.


Die Arbeitgeber müssen für die Dauer des Warnstreiks kein Gehalt zahlen. Sie dürfen die Teilnehmer des Warnstreiks jedoch weder davon abhalten oder gar bestrafen. Warnstreik - das ist unser gutes Recht!

Tarif

Lohn, Gehalt und mehr.

Links und Zusatzinformationen
Die IG Metall war in Wacken dabei!
Mehr Geld. Faire Leiharbeit. Unbefristete Übernahme.
Metall-Tarifrunde 2012

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