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1. Mai 2012: Gute Arbeit für Europa. Foto: Alfred Rhomberg / startblatt.net

1. Mai 2014

Gute Arbeit. Soziales Europa.

30.04.2014 Ι Gute Arbeit. Soziales Europa. Das Motto des diesjährigen 1. Mai greift die zentralen Themen in diesem Jahr auf. Bundesweit gibt es Kundgebungen und Demonstrationen, zu denen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften aufrufen.

2014 ist das Jahr wichtiger Weichenstellungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Politik und Gesellschaft stellen endlich die Weichen für eine Neue Ordnung der Arbeit. Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro wird die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Millionen von Menschen verbessern. Das gilt auch für die Stärkung der Tarifautonomie.


2014 ist auch das Jahr der Betriebsratswahlen, die zur Zeit in vielen Firmen laufen. Die Beschäftigten wollen sich beteiligen, gerade dann, wenn es um ihre Belange geht. Die IG Metall fordert mehr Mitbestimmung gerade beim Einsatz von Leiharbeit und Werkverträgen.

 

Im Zeichen der Europawahl

2014 sind die Europawahlen. Die Gewerkschaften fordern eine andere Politik für Europa. Statt Sozialabbau, Jugendarbeitlosigkeit und Sparprogrammen ist eine soziale Politik notwendig, die die Interessen der Arbeitnehmer in den Mittelpunkt stellt. Nur wer am 25. Mai wählen geht, kann das Europäische Parlament und die Demokratie in Europa stärken. Denn die Krise in Europa ist noch längst nicht ausgestanden. Niedrige Wachstumsraten, hohe Arbeitslosigkeit - vor allem unter den jungen Menschen - und zunehmende Armut sind die Folgen der rigerosen Sparpolitik. Diese Politik wollen die Gewerkschaften ebenso stoppen, wie den Abbau sozialer Errungenschaften und Arbeitnehmerrechte. Sie setzen sich dafür ein, dass die Menschen eine Lebens- und Arbeitsperspektive und Millionen Europäer Zuversicht auf gute Arbeit, ein sicheres Auskommen und ein Leben in Würde haben.


Tag der Solidarität

2014 ist auch das Jahr, in dem große historische Ereignisse wieder ins Bewusstsein rücken: Vor 100 Jahre begann der 1. Weltkrieg und vor 75 Jahren brach der 2. Weltkrieg aus. Das verpflichtet zum Handeln gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus. Der 1. Mai ist ein Tag der Solidarität und kein Ort für Nazis.

Die IG Metall ruft auch in diesem Jahr zur Teilnahme an den Demonstrationen und Kundgebungen des DGB auf.

IG Metall aktiv

In Köln spricht der Erste Vorsitzende der IG Metall Detlef Wetzel ab 13 Uhr auf dem Heumarkt. Jörg Hofmann, Zweiter Vorsitzender, redet ab 11 Uhr in Schweinfurt auf dem Georg-Wichtermann-Platz und Hauptkassierer Jürgen Kerner in Landshut. Christiane Benner ist auf dem Münsterplatz in Ulm zu hören und auf dem Platz des 18. März in Berlin redet Irene Schulz. Hans-Jürgen Urban spricht um 12 Uhr in Freiburg auf dem Stühlinger Kirchplatz und Wolfgang Lemb ab 10.45 Uhr in Hagen im Volkspark.

 

Unsere Landkarte zeigt neben den geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern auch, wo die Bezirksleiter der IG Metall sprechen werden:

 

1. Mai - Veranstaltungen auf einer größeren Karte anzeigen
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Links und Zusatzinformationen
Metall-Tarifrunde 2013
Metall-Tarifabschluss 2013
Ab Juli 2013 gab es ein Plus von 3,4 Prozent. Ab Mai 2014 kommen weitere 2,2 Prozent dazu.
Mai-Plakat
Geschichte des 1. Mai

Der 1. Mai wird in vielen Ländern als Internationaler Tag der Arbeiterbewegung gefeiert. Er gilt auch als "Tag der Arbeit" und ist gesetzlicher Feiertag in Deutsch- land, Österreich, in Teilen der Schweiz sowie in vielen weiteren Staaten, wie etwa Italien, Russland, China, Griechenland, Frankreich, Schweden, Finnland, Türkei, Mexiko, Thailand, Nordkorea, Portugal und Brasilien.

Seinen Ursprung hat der 1. Mai Anfang 1865 in den USA. Damals forderten die amerikanischen Gewerkschaften den Acht-Stunden-Tag. Um diesen durchzu- setzen, riefen sie ein Jahr später am 1. Mai 1886 zum Generalstreik auf.

Auf dem Gründungskongress der Zweiten Internationalen 1889 wurde der 1. Mai als "Kampftag der Arbeiterbewegung" ausgerufen. 1890 wurde zum ersten Mal der 1. Mai mit Massendemonstrationen in der ganzen Welt begangen.

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