Heute startet in Chemnitz die erste Verhandlung für die ostdeutschen Textil-Beschäftigten. Die IG Metall fordert ein Einkommensplus von fünf Prozent sowie eine weitere Angleichung der Ost-Entgelte an das Westniveau.
Die nächste Tarifrunde steht an und zwar für die Beschäftigten der ostdeutschen Textilindustrie. Zum 31. März wurde der derzeitige Entgelt-Tarifvertrag gekündigt und ein neuer muss verhandelt werden. Die IG Metall fordert für die Textiler im Osten, ihre Entgelte und Ausbildungsvergütungen um fünf Prozent zu erhöhen – für eine Laufzeit von zwölf Monaten.
Ein weiteres Thema, das fast schon einen Dauerplatz auf der Tarifagenda hat, ist die Entgeltlücke zwischen Ost- und Westtarifen. Die IG Metall strebt deshalb in dieser Tarifrunde an, die Entgelte im Osten an das Westniveau weiter anzugleichen.
Ein deutliches Plus wirkt wie eine Frischzellenkur
Auf viele junge und motivierte Menschen wirkt die Textilindustrie wenig attraktiv. Die Branche könnte eine Frischzellenkur vertragen, ihr Image müsste etwas aufpoliert werden. Zwar konnte die IG Metall bereits vieles für die Textil-Beschäftigten im Osten erreichen, wie etwa die Übernahme der Auszubildenden und eine Altersteilzeit. Dennoch ist da noch Luft nach oben und es gilt noch einiges zu verbessern – vor allem bei den Einkommen und auch beim Urlaubsgeld. Das würde auch der Textilbranche gut zu Gesicht stehen und ihre Attraktivität erhöhen.
2014 war für die Textilindustrie ein wirtschaftlich gutes Jahr und auch die Prognosen für dieses Jahr sind ebenfalls positiv. Das gute Wachstum sollten die Arbeitgeber als Chance nutzen, mit einem ordentlichen Plus die Einkommenssituation und damit das Image der Branche zu verbessern.
Am 24. Februar ist die erste Verhandlung beim Arbeitgeberverband VTI in Chemnitz. Die IG Metall appelliert an die Arbeitgeber, die erste Runde nicht mit leeren Händen zu starten, sondern von Anfang an konstruktiv über die berechtigte Forderung der Beschäftigten zu verhandeln.
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