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Kfz-Branche: Warnstreiks vor zweiter Runde in Baden-Württemberg
Kfz-Beschäftigte erhöhen Druck

Auch die zweite Tarifverhandlung für die Beschäftigten im Kfz-Handwerk Baden-Württemberg endete ohne Ergebnis. Die IG Metall wies das erneute Angebot der Arbeitgeber als unzureichend zurück. Etwa 2500 Kfz-ler hatten zuvor mit Aktionen und Warnstreiks für ihre Forderung nach 5,5 Prozent Plus ...


... demonstriert.

Bei der zweiten Verhandlung für die baden-württembergische Kfz-Branche haben die Arbeitgeber ihr Angebot vom letzten Mal kaum erhöht: Sie wollen ihren Mitarbeitern nur eine Tariferhöhung von zweimal 1,9 Prozent zugestehen und das jeweils zum 1. Juli 2015 und 2016 – bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Dieses Angebot weist die IG Metall als „unzureichend“ zurück. Die Gewerkschaft bleibt dabei und fordert ein Plus von 5,5 Prozent für zwölf Monate.

Nach sechs Stunden trennten sich IG Metall und Arbeitgeber in Korntal-Münchingen ohne Ergebnis. IG Metall-Verhandlungsführer Martin Sambeth betonte, dass es auf dieser Basis mit der IG Metall keinen Abschluss geben kann. „Wir lassen uns auf keinen Fall von der guten Entgelt-Entwicklung in der Industrie abkoppeln.“

Vor Beginn der zweiten Runde hatten rund 1000 Beschäftigte für ihre IG Metall-Forderung vor dem Verhandlungslokal in Korntal-Münchingen demonstriert. Zuvor hatten sich bereits 1500 Beschäftigte aus 44 Betrieben an Warnstreiks und Aktionen beteiligt, unter anderem bei den Niederlassungen von Audi, VW und Porsche in Stuttgart sowie Mercedes in Freiburg und Friedrichshafen.

Nächste Verhandlungstermine

Die dritte Verhandlung für die Kfz-Beschäftigten im Südwesten ist am 20. Mai. Einen Tag darauf geht’s im Saarland weiter. Zuvor verhandelt die IG Metall in Bayern am 13. Mai und am 18. Mai für die Pfälzer. Mit dem Ende der Friedenspflicht sind seit 30. April Warnstreiks möglich. In den nächsten Tagen wird die IG Metall in Baden-Württemberg zu weiteren Warnstreiks aufrufen.
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