Stahl-Tarifrunde: mehr als 17 450 Warnstreikende seit der zwe...
IG Metall fordert verhandlungsfähiges Angebot
Über 17 450 Beschäftigte aus 54 Stahlbetrieben haben sich bisher an den Warnstreiks beteiligt. Heute legten 550 Arbeitnehmer von Vallourec & Mannesmann in Düsseldorf-Rath ihre Arbeit nieder. Der Ball liegt nun bei den Arbeitgebern. Sie müssen sich bewegen – beim Geld, für die Älteren und ...
... für die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten.
„Was wir wollen, ist nur fair und finanzierbar. Die hohe Beteiligung an den Warnstreiks hat gezeigt, wir wären bei einer Zuspitzung des Tarifkonfliktes bestens aufgestellt“, erkärt Oliver Burkhard, IG Metall-Bezirksleiter in Nordrhein-Westfalen.
Heute Mittag haben sich 550 Beschäftigte von Vallourec & Mannesmann in Düsseldorf-Rath an einem zweistündigen Warnstreik beteiligt. Am morigigen Donnerstag sind ab 10 Uhr die Arbeitnehmer von Schmolz und Bickenbach in Herzogenrath-Kohlscheid zum Warnstreik aufgerufen.
Seit der zweiten Verhandlung am 7. November haben insgesamt über 17 450 Beschäftigte für bis zu vier Stunden die Arbeit niedergelegt. Die IG Metall fordert für die 75 000 Stahlbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen sieben Prozent mehr Geld, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und eine verbesserte Altersteilzeit.
Die Zeit ist reif für ein Verhandlungsangebot
Nach zwei Verhandlungen vermisst die IG Metall noch immer ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber. Das erwartet sie zur dritten Verhandlung am 21. November in Düsseldorf. Vor Verhandlungsbeginn ist ab cirka 15 Uhr eine Kundgebung geplant, zu der Belegschaften zahlreicher Stahlbetriebe aufgerufen sind.
Die Laufzeit der Tarifverträge endete am 31. Oktober 2011. Seit dem 1. November besteht keine Friedenspflicht mehr.
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