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Tarifvertrag
Mehr Sicherheit für die Beschäftigten

Das Liebherr-Werk in Rostock ist dem Arbeitgeberverband Nordmetall beigetreten und somit ab 1. Mai tarifgebunden.


Die Liebherr-Tochter MCCtec Rostock GmbH stellt Schiffs-, Offshore- und Hafenmobilkräne her. Mit dem Tarifvertrag wurde vereinbart, dass die Lohn- und Gehaltsstruktur der Lieberherr-MCCtec Rostock stufenweise den geltenden Tarifbedingungen in der Metall- und Elektroindustrie Norddeutschland angepasst werden. Seit dem Produktionsstart 2005 wurde das Vergütungsniveau für die Beschäftigten bereits schrittweise angehoben. Urlaubsgeld wurde ebenso eingeführt wie die arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente.
 

 

Stärkung des Flächentarifvertrags

Der geschlossene Tarifvertrag gilt für 925 Mitarbeiter der Rostocker Liebherr-Tochter. Die Vereinbarung sieht vor, die Wochenarbeitszeit von derzeit 40 Stunden in zwei Stufen bis 1. Oktober 2013 auf 38 Stunden abzusenken. Vereinbart wurde zudem eine Leistungszulage von durchschnittlich sechs Prozent. Besonders erfreulich für die Liebherr-Beschäftigten: Sie werden bereits von der laufenden Tarifrunde profitieren. Die noch zu vereinbarende Lohnerhöhung gilt auch für sie.

„Mit Liebherr hat sich erneut ein namhaftes Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern zur Tarifbindung bekannt“, sagte Daniel Friedrich, Verhandlungsführer der IG Metall Küste. Gemeinsam mit den Arbeitgeberverbänden und der Landesregierung werde sich die IG Metall dafür einsetzen, dass weitere Betriebe diesem Beispiel folgen. „Die Tarifbindung bedeutet für uns Beschäftigte mehr Sicherheit. Gleichzeitig hilft sie dem Unternehmen beim Werben um weitere Fachkräfte“, erklärte der Betriebsratsvorsitzende von Liebherr-MCCtec Rostock, Martin Lindenberg. Die Vereinbarung zeigt, dass Mecklenburg-Vorpommern Wachstumschancen hat und Arbeitnehmern attraktive Arbeitsplätze bietet.

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