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Siemens-Aktionstag 2015. Foto: Thomas Range

Siemens-Aktionstag 2015

"Standort D stärken - Margenwahn stoppen"

09.06.2015 Ι Noch mitten in der Umsetzung des letzten Abbauprogramms, plant der Siemens-Vorstand die Streichung weiterer Arbeitsplätze. Wieder einmal sollen die Beschäftigten ausbaden, was das Management verschlafen hat. Dagegen protestierten am Aktionstag der IG Metall bei Siemens bundesweit tausende Siemensmitarbeiter.

Prominentester Mobilisierer des bundesweiten IG Metall-Aktionstages war ohne Zweifel der Siemenschef Joe Kaeser. Er hatte angekündigt, weitere Stellen zu streichen, obwohl der Konzern höchst profitabel ist. Mit dieser Ankündigung hat er viele Siemensianer erzürnt. Sie gingen an im ganzen Bundesgebiet auf die Straße, zu Kundgebungen und Demonstrationen vors Werkstor oder zeigten ihren Unmut bei Betriebsversammlungen, Infoständen und Flugblattaktionen. Sie zeigten damit, dass sie hinter dem Konzept von IG Metall und Betriebsrat stehen. Das zielt darauf ab, Verlagerungen zu verhindern, die Arbeitsplätze und die Wertschöpfungstiefe an den Standorten zu halten.


Zu einem zentralen Demonstrationszug versammelten sich in Duisburg über 3000 Beschäftigte aus ganz Nordrhein-Westfalen. In Bayern gab es Aktionen in Amberg, Augsburg, Bad Neustadt, Bamberg, Erlangen, Fürth, München, Nürnberg, Regensburg und Ruhstorf. Dort wurden Flugblätter verteilt, Transparentaktionen vor den Werkstoren und am S-Bahnsteig gemacht. Oder wie in Regensburg eine große Postkarten- und Luftballonaktion durchgeführt.

 

Nicht nur Proteste, auch Austausch und Information

Zu Demonstrationen und Kundgebungen trafen sich in Berlin, Görlitz und Dresden die Siemens-Beschäftigten und führten eine symbolische Kreuzaktion für bedrohte Arbeitsplätze durch. So oder ähnlich verliefen auch die Proteste im IG Metall-Bezirk Mitte, wo sich die Beschäftigten aus Erfurt, Frankenthal, Frankfurt, Kassel und Offenbach beteiligten. In Braunschweig und Hannover informierten sich die Siemensmitarbeiter auf Betriebsversammlungen, die anschließend vor dem Tor weitergeführt wurden, über die Abbaupläne und das Konzept von IG Metall und Betriebsrat. Über den ganzen Tag hinweg haben sich die Beschäftigten in Karlsruhe informiert. In Mannheim, Konstanz, Rastatt und Stuttgart konnten sich die Beschäftigten an Infoständen austauschen und informieren.

 

Die Angst um den Arbeitsplatz hat auch die Mitarbeiter in Hannover und Braunschweig zu den Betriebsversammlungen und anschließend vors Werkstor getrieben. In Bremen, Hamburg, Kiel und Rostock hat die IG Metall die Beschäftigten bei Infoständen, Betriebsversammlungen und mit Flugblättern informiert.

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