Und so sieht es tatsächlich aus: Mit Hilfe der Abwrackprämie kommen vor allem kleinere Autos mit einem geringeren Kraftstoffverbrauch auf unsere Straßen. Sie stoßen weniger CO²-Emissionen aus. Diese neuen Autos ersetzen ältere Modelle mit meist deutlich schlechteren Umwelteigenschaften.
Marktsegmente Während in ganz Westeuropa der Verkauf von Autos im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum ersten Quartal 2008 um 16 Prozent sank, nahmen die Neuzulassungen in Deutschland um 18 Prozent zu. Davon profitieren aber ganz unterschiedliche Marktsegmente: Das sogenannte „Mini-Segment“, zu dem zum Beispiel die Modelle Ford Ka und Opel Agila gehören, nahm um 129 Prozent zu. Das Segment der Kleinwagen wie VW Polo und Opel Corsa steigerte sich um 75 Prozent. Die darüberliegende Kompaktklasse (VW Golf) hatte acht Prozent Zuwachs. Alle höheren Klassen und Sportwagen nahmen dagegen kräftig ab.
CO²-Emissionen Alle Autos, die jetzt mit Hilfe der Abwrackprämie verschrottet werden, sind neun Jahre und älter. Der CO²-Ausstoß eines zehn Jahre alten Autos liegt durchschnittlich bei 182 Gramm pro Kilometer. Ein im März 2009 zugelassenes Auto belastet die Umwelt mit 154,5 Gramm CO². Das sind 15 Prozent weniger. Durchschnittlich fährt heute ein Auto jährlich 13.000 Kilometer. Pro ersetztem Altfahrzeug werden somit 358 Kilogramm CO² weniger in die Luft geblasen. Mit dem Geld, das die Bundesregierung für die Umweltprämie zur Verfügung gestellt hat, können zwei Millionen Autos ersetzt werden. Das bedeutet: 715.000 Tonnen CO² würden nicht freigesetzt. Anders ausgedrückt: In Bierflaschen gefüllt und in Bierkästen hintereinander gestellt, ergibt das eine Kette von fast 20 Millionen Kilometer Länge, diese reicht fast 500 mal um die Erde. Wohlgemerkt, pro Jahr. Also ein klarer Vorteil für die Umwelt. Außerdem wird die neue Kfz-Steuer, die am 1. Juli 2009 in Kraft tritt und dann auch den CO²-Ausstoß berücksichtigt, diesen Trend sehr wahrscheinlich fördern.
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