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1. Mai 2016
Rausgehen am 1. Mai – für mehr Solidarität

„Zeit für mehr Solidarität“ lautet das Motto für den 1. Mai. An diesem Tag demonstrieren die DGB-Gewerkschaften für mehr Solidarität in den Betrieben, gute Arbeit, sichere Renten und gute Bildung. Wer von der IG Metall wo spricht, zeigt eine interaktive Landkarte.


Vor 126 Jahren gingen Menschen auf der ganzen Welt zum ersten Mal am 1. Mai auf die Straße, um für ihre Rechte und für den Acht-Stunden-Tag zu demonstrieren. Seitdem haben die Gewerkschaften viel erreicht: den Anspruch auf ausreichenden Urlaub, die Lohnfortzahlung bei Krankheit, Arbeitszeitverkürzung. Die Einführung des Mindestlohns und des Rentenpakets markieren weitere Meilensteine für mehr soziale Gerechtigkeit.

In diesem Jahr demonstrieren der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften für mehr Solidarität. Gute Arbeit, sichere Renten und gute Bildung stehen dabei im Mittelpunkt der Kundgebungen und Aktionen.

IG Metall stimmt ein
Mehr Geld für alle Beschäftigten ist für die IG Metall das aktuelle Thema am 1. Mai. Und da am 28. April in der Metall-Tarifrunde die Friedenspflicht endet, sind die Kundgebungen auch Auftakt für die Aktionen zu den weiteren Tarifverhandlungen.

Der Erste Vorsitzende Jörg Hofmann spricht auf dem Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf, Christiane Benner auf dem Burgplatz in Braunschweig. Auf dem Georg-Wichtemann-Platz in Schweinfurt redet Jürgen Kerner. Wolfgang Lemb ist auf dem Anger in Erfurt zu hören, Ralf Kutzner im Volkspark in Hagen. Irene Schulz spricht auf dem Rathausplatz in Augsburg und Hans-Jürgen Urban auf dem Münzplatz in Koblenz. Die Uhrzeiten, Orte und Redetermine der IG Metall-Bezirksleiter zeigt unsere interaktive Landkarte.

126 Jahre für faire Arbeit

Der Tag der Arbeit geht zurück auf den Gründungskongress der zweiten Internationalen von 1889. Er hatte den 1. Mai als Kampftag der Arbeiterbewegung ausgerufen, um der Opfer der Haymarket Riot in Chicago von 1886 zu gedenken.

Die nordamerikanische Arbeiterbewegung hatte damals zu einem mehrtägigen Generalstreik aufgerufen. Sie forderte den Acht-Stundentag. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei kamen mehrere Menschen ums Leben. Im ganzen Land wurden Arbeiterführer verhaftet und Gewerkschaftszeitungen verboten.

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