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Respekt! Kein Platz für Rassismus

Kein Platz für Intoleranz, Rassismus und Diskriminierung

Startschuss für Respekt!

02.03.2011 Ι Mit einer Auftaktveranstaltung hat die IG Metall die Kooperation mit der Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus" gestartet. Die Initiative macht sich seit einem Jahr stark für einen respektvollen Umgang miteinander, bei dem Intoleranz, Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben. Mit der IG Metall geht die Initiative in eine neue Runde und setzt sich für mehr Respekt in den Betrieben ein.

Als Botschafter der Initiative waren der Fußballweltmeister von 1990, Andi Möller, der Schauspieler Peter Lohmeyer, der Journalist Günter Wallraff und weitere Prominente zum IG Metall-Auftakt gekommen. Sie übergaben "Respekt"-Taschen an Betriebsräte der IG Metall. Mit den Taschen sollen die Betriebsräte das Thema jetzt in die Betriebe tragen. Dazu haben unter anderem die Belegschaftsvertreter von Porsche, Mercedes-Benz AG und Bosch Rexroth AG schon konkrete Ideen. 

In den übergebenen Taschen finden sich Anstecker, Bälle, Bücher, ein "Antiidiotikum" und ein Schild mit der Aufschrift: "Respekt! Kein Platz für Rassismus". Dieses steht im Mittelpunkt der Initiative und soll an möglichst vielen Orten angebracht werden - vor allem in Betrieben, in Schulen und an Sportplätzen.

Für ein faires, soziales Miteinander in den Betrieben
Respekt sei unabdingbar mit Menschenwürde verbunden, sagte Bertin Eichler, Hauptkassierer der IG Metall und neuer Botschafter der Initiative, am Dienstag in Frankfurt. Mit ihrem Engagement wolle die IG Metall ihre Mitglieder, Beschäftigte und Betriebsräte motivieren, den Respekt-Gedanken in den Betrieben und Unternehmen offensiv zu vertreten. "Wir wollen das Aufhängen von Schildern als Auftakt nutzen, aber danach soll es tiefer gehen", betonte Eichler. Da gebe es viele Wege - von der Betriebsversammlung über die Aus- und Weiterbildung bis zu Betriebsvereinbarungen gegen Rassismus. Die gewerkschaftliche Bildungsarbeit werde sich um die inhaltliche Tiefe kümmern und mit dazu beitragen, das Thema stärker in den Betrieben zu verankern.

Rassismus ist das Gegenteil von Solidarität
Als Höhepunkt des Tages brachte Bertin Eichler das Respekt-Schild im Eingangsbereich des IG Metall-Hauptgebäudes an. Eichler stellte dazu fest: "Die Initiative Respekt passt zu den Werten der IG Metall, die für eine Kultur der Solidarität steht. Rassismus bewirkt das Gegenteil von Solidarität und treibt die Menschen auseinander." Respekt sei die Grundvoraussetzung für eine Kultur des Miteinanders und stehe somit für ein gutes Betriebsklima und entsprechende Produktivität. Deshalb erwartet der IG Metall-Hauptkassierer nicht nur bei Betriebsräten eine große Resonanz, sondern auch bei Arbeitsdirektoren und Personalchefs.

Prominente Botschafter
Ihre Wurzeln hat die Respekt!-Initiative im Sport: Mit "Kein Platz für Rassismus" ging es zunächst darum, für mehr Rücksicht auf dem grünen Rasen und bei den Fußball-Fans zu werben. Viele Mitstreiter und Botschafter aus dem Sport- und Kulturbereich wie zum Beispiel Jürgen Klopp, Trainer von Borussia Dortmund, und Schauspieler Peter Lohmeyer unterstützen seitdem die Initiative und bekennen Farbe. Schirmherrin ist Steffi Jones, Präsidentin des Organisationskomitees für die FIFA Frauen WM 2011.


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Bertin Eichler zu Respekt!
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