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Gute Arbeit 7 / 2009

Zeitschrift Gute Arbeit - Juli 2009: weitere Themen kurz angerissen

DGB-Index Gute Arbeit: Rente mit 67 wird abgelehnt

Nur jede und jeder zweite Beschäftigte in Deutschland erwartet, unter den derzeitigen Arbeitsbedingungen gesund bis zum Rentenalter arbeiten zu können. Dieses Ergebnis des neuen DGB-Index Gute Arbeit 2009 muss nachdenklich stimmen. Ebenso weitere Befunde: Nur zwöf Prozent der Beschäftigten werten ihre Arbeitsqualität als gut, 33 Prozent als schlecht, 55 Prozent als mittelmäßig. Im Bundesdurchschnitt liegt die Arbeitsqualität bei einem Indexwert von 58 im unteren Mittelfeld. Besonders brisant: 80 Prozent der Beschäftigten sind im vergangenen Jahr mindestens einmal krank zur Arbeit gegangen, 50 Prozent sogar mehrmals.
Mehr dazu im Juli-Heft.

Gute Arbeit auch im Call Center
Die Verhältnisse in vielen Call Centern ähneln stark denen des Manchester-Kapitalismus. Beschäftigte in Call Centern haben nicht nur ein Recht auf vernünftige Arbeitsbedingungen, sondern sie erheben auch den Anspruch darauf. Sie wollen angemessene Entlohnung, gute soziale Standards, Weiterbildung, Mitsprache und sichere Arbeitsplätze. Es entsteht ein Bedarf an Zukunftsperspektiven, die den Maßstäben von Guter Arbeit gerecht werden: ein wichtiges Aufgabenfeld für die Interessenvertretungen.
Lesen Sie mehr dazu in unseren Beiträgen im "Thema des Monats" in der Juli-Ausgabe.

"Better Regulation" in der EU: vorwärts, wir wollen zurück!
Die so genannte Stoiber-Kommission hat ihre Vorschläge zur Deregulierung des europäischen Arbeits- und Gesundheitsschutzrechts vorgelegt. Das Gros der Arbeitgeberpflichten, die sich aus der Rahmenrichtlinie Arbeitsschutz ergeben, wird als überflüssige und wirtschaftlich unzumutbare administrative Belastung bezeichnet. Insbesondere die Verpflichtung der Unternehmen zur Gefährdungsbeurteilung und ihrer Dokumentation will die Gruppe drastisch beschnitten sehen. Damit würden die Grundlagen des europäischen Arbeitsschutzrechts unterhöhlt.
Mehr dazu in der Juli-Ausgabe.

Ungehindert behindert: noch Zukunftsmusik
Die UN-Behindertenrechtskonvention ist in Deutschland seit dem 26. März 2009 in Kraft. Sie weckt Erwartungen und Hoffnungen von Menschen mit Behinderungen: Die Teilhabeversprechen der letzten Jahre und Jahrzehnte, gegossen in Rechte und Gesetze, wurden hierzulande nur unzureichend erfüllt. Der Verdi-Bundesarbeitskreis (BAK) Teilhabepolitik diskutierte in Berlin mit den behindertenpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Bundestagsfraktionen über die schlimmsten Defizite, mögliche Impulse der UN-Konvention und darüber, was in Deutschland vordringlich zu tun ist.
Mehr dazu auf unseren Seiten "Prävention & Teilhabe" im Juli-Heft.
 

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