Wenn die Presse über „Fachkräftemangel“ schreibt, meint sie meistens Ingenieure und Informatiker. Doch tatsächlich gehen der Wirtschaft vor allem die technischen Facharbeiter aus. Etwa Fahrzeug-, Fertigungs- und Industriemechaniker, Metallbauer sowie Elektroniker und Mechatroniker. Engpässe gibt es zunehmend auch in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
In diesen Berufsgruppen liegt die Erwerbslosigkeit unter drei Prozent, was die Arbeitsagentur als „Fachkräfteengpass“ definiert. Im Bereich Elektronik und Mechatronik sind sogar nur 0,9 Prozent erwerbslos. Betriebe müssen oft lange suchen: Die in diesen Berufen gemeldeten offenen Stellen bleiben im Schnitt vier Monate unbesetzt.
Allerdings gibt es regionale Unterschiede. Facharbeitermangel haben vor allem Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Thüringen. Dort gibt es mehr offene Stellen als Erwerbslose.
Der Facharbeitermangel wird sich weiter verschärfen. Laut Institut der Deutschen Wirtschaft wird bis 2020 eine Lücke von 670 000 Facharbeitern klaffen, während bei den Ingenieuren und IT-Experten steigende Studierendenzahlen die Lücke wieder schließen werden.
Nachdem viele Betriebe in den letzten Jahren die Ausbildungsplätze reduziert haben, erkennen nun immer mehr die Lage und geben auch schwächeren Bewerbern eine Chance. Zudem haben Facharbeiter heute ähnlich gute Verdienst- und Entwicklungschancen wie Hochschulabsolventen, besonders in Betrieben mit Metalltarif. Ihnen stehen dazu diverse Weiterbildungswege offen, etwa zum Techniker, Meister oder Fachwirt, und schließlich auch ein Studium ohne Abitur.
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