Der Einstieg in das Berufsleben ist in den letzten Jahren immer steiniger und unberechenbarer geworden. Der ehemals typische Weg „Schule – Ausbildung/Studium – unbefristete Beschäftigung“ wird immer mehr zur Ausnahme. Das hat langfristige Folgen – für die Psyche und Gesundheit der jungen ...
EineAusbildung mit unbefristeter Übernahme – für viele junge Erwachsene ist das heute immer öfter die Ausnahme. Immer mehr müssen ihr Glück in sogenannten „atypischen“ Beschäftigungsformen wie befristeten Arbeitsverhältnissen oder Leiharbeit suchen. Im Jahr 2009 waren bereits mehr als ein Drittel der 15- bis 25-Jährigen atypisch beschäftigt. Das heißt auch oft zugleich: prekäre Arbeitsbedingungen, Niedriglöhne, geringer Kündigungsschutz und niedrige soziale Absicherung.
Neben der finanziellen Unsicherheit belegen aktuelle Untersuchungen, dass sowohl körperliche als auch psychische Belastungen in atypischen Beschäftigungsformen deutlich höher sind als in Normalarbeitsverhältnissen. Das hat weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen. Gerade das Thema psychische Belastungen wird immer noch oft unterschätzt und ist im betrieblichen Alltag häufig verpönt: Wer räumt in einem auf Leistungsfähigkeit ausgerichteten Umfeld schon gerne persönliche Schwächen ein? Die Folgen von psychischen Belastungen sind sowohl für die einzelnen betroffenen jungen Erwachsenen als auch für die Gesellschaft besorgniserregend.
Psychische Schäden Neueste Erkenntnisse zeigen: Frühe psychische Störungen ziehen häufig negative Lebensentwicklungen in der beruflichen Karriere und in der Partnerschaft nach sich, führen zu einem geringen Selbstwertgefühl und zu einer negativ geprägten Sicht auf Umwelt und Zukunftsperspektiven. Dies fördert das Auftreten von Lernhemmungen und Versagensgefühlen. Werden diese psychischen Fehlentwicklung nicht frühzeitig erkannt und adäquat behandelt, erhöht sich das Risiko einer lebenslangen, chronischen Beeinträchtigung enorm. Gleichzeitig steigt das Auftreten von stressassoziierten Erkrankungen, vor allem im Herz-Kreislauf-System.
Soziale Schäden Nach Berechnungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizinwaren psychische Störungen im Jahr 2008 für insgesamt 41 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich. Dies verursachte Produktionsausfallkosten von 3,9 Milliarden Euro. Dazu kommen die im Gesundheitswesen anfallenden Behandlungskosten: nach Schätzung des statistischen Bundesamts 27 Milliarden Euro im Jahr.
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