Eine Woche lang wird Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall, das Elektrofahrzeug von Opel, den Ampera zur Probe fahren. So kann er sich persönlich von den Vorzügen der Elektromobilität und ihrer Alltagstauglichkeit überzeugen.
„Elektromobilität ist der Zukunftspfad der Antriebstechnologie. Deshalb bin ich gespannt, den Opel Ampera eine Woche auf Alltagstauglichkeit zu testen“, betonte Huber. Er informierte sich bei dem Autobauer Opel darüber, wie die Batterie aufgeladen wird, wie die Reichweite verlängert werden kann, sowie über spezielle Funktionen, wie den Energieverbrauch und -effizienz.
Für die IG Metall ist die Elektromobilität ein wichtiges Zukunftsprojekt. Sie beteiligt sich an der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), in der Vertreter von Politik, Wirtschaft, Wissenschaften und Gewerkschaften zusammenarbeiten. Huber ist dort im Leitungsgremium. Hier will er Einfluss darauf nehmen, wie sich Industriepolitik verändert und wie sie im Interesse der Beschäftigten gestaltet werden kann. Neben der Energiewende ist die Elektromobilität das nachhaltigste Innovationsprojekt in der modernen Industrie. Denn es werden mehr Arbeitsplätze entstehen, als durch den Technikwandel wegfallen. Die NPE geht von 30 000 neuen Stellen aus.
Beim Thema Elektromobilität versuchen alle großen Automobilhersteller und -zulieferer am Ball zu bleiben. Notwendig sind neue Antriebs- und Batterietechniken und Motoren, die hybridtauglich sind. Mobilität soll in Zukunft nicht nur erschwinglich, sondern auch klimaverträglich sein. Deshalb sollte der Treibstoff nicht einfach aus der Steckdose kommen. Klimafreundlich sind E-Mobile nur, wenn die Energie aus erneuerbaren Quellen, wie Wind und Sonne, stammt. Würden sie aus dem bisherigen Strommix gespeist, wäre ihre Klimabilanz nach Berechnungen des Bunds für Umwelt- und Naturschutz (Bund) sogar schlechter. Darum pocht Berthold Huber darauf, dass der Strom aus regenerativer Energiequellen kommt. Die Batterie ist eine Schlüsselkomponente dieses neuen Fahrzeuges.
Der Verkehr wird weiter wachsen. Vor allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern, wo die großen Zukunftsmärkte der Autoindustrie liegen. Um die Umwelt-, Klima- und Rohstoffprobleme in den Griff zu bekommen, darf das Elektroauto nicht die einzige Lösung bleiben. Denn es beseitigt keine Staus, braucht genausoviel Parkraum und asphaltierte Flächen wie die bisherigen Fahrzeuge. Kernfrage ist, wie Elektrofahrzeuge mit anderen Verkehrsmitteln vernetzt werden können.
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