Studierende, Azubis und Schüler für bessere Bildung
Tausende Studierende, Azubis und Schüler haben am Donnerstag für bessere Bildung demonstriert: Geld für kostenlose Bildung und Bildungschancen für alle – statt für Banken, bessere Bildungsbedingungen und die Übernahme nach der Ausbildung.
In über 40 Städten gingen am Donnerstag tausende Schüler, Auszubildende und Studierende auf die Straße. Mit ihrem „Bildungsstreik“ demonstrierten sie gegen die Bildungsmisere und für bessere Bildungsbedingungen.
Sie fordern unter anderem mehr Geld für Bildung statt für Banken, kostenlose Bildung und gleiche Bildungs- und Ausbildungschancen ohne Zugangsbeschränkungen für alle – und unabhängig von der sozialen Herkunft.
Zudem wollen die Bildungsstreikenden bessere Bedingungen: weniger Stress an Schulen und Hochschulen, wo die Belastung durch die Verkürzung auf 12 Schuljahre (G8) und die Einführung des Bachelors erheblich zugenommen hat. Eine Umlagefinanzierung für die Ausbildung, bei der Betriebe, die nicht ausbilden, zahlen müssen. Die Übernahme nach der Ausbildung in feste Jobs. Den Stopp der Militarisierung von Schulen, die zunehmend an Kooperationsvereinbarungen mit der Bundeswehr gebunden sind. Und schließlich die Demokratisierung der Bildungseinrichtungen.
DGB-Gewerkschaften unterstützen den Bildungsstreik
Die DGB-Gewerkschaften unterstützen den Bildungsstreik. „Die jungen Menschen wollen sich zu Recht nicht länger mit mangelnden Bildungschancen, schlechter Ausstattung und sozialen Hürden im Bildungssystem abfinden“, erklärt DGB-Jugendsekretär René Rudolf.
Er kritisiert, dass die Politik den Handlungsbedarf längst erkannt habe und auf dem Bildungsgipfel vor drei Jahren schon versprochen hatte: Mehr Geld für die Bildung, einen forcierten Krippenausbau und weniger junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss. Passiert ist seither fast nichts. Dabei ist Bildung die wichtigste Zukunftsressource unseres Landes. Die Politik muss endlich ihre Hausaufgaben machen.
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind notwendig, weitere hilfreiche Cookies sorgen dafür, diese Website und Ihre Nutzererfahrung zu verbessern.
Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Sie können Ihre Einwilligung zu ganzen Kategorien geben oder weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookies auswählen.
Speichert technisch erforderliche Informationen des Chat-Widgets, insbesondere Nachrichtenverlauf und Audio-/Sound-Präferenzen des Webchats. Der Eintrag webchat-sound-* wird dynamisch erzeugt, z. B. webchat-sound-b8c53350-4f31-4b65-9060-095735f1555d.
Wir nutzen das Meta-Pixel, um die Wirksamkeit unserer Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram zu messen (Conversion-Tracking). Zudem ermöglicht uns das Pixel, Ihnen auf den Plattformen von Meta personalisierte, interessenbasierte Werbung anzuzeigen (Retargeting). Hierbei werden Daten zu Ihrem Nutzerverhalten auf unserer Website (z. B. aufgerufene Seiten, geklickte Buttons) erfasst und an Meta übermittelt. Wenn Sie ein Meta-Konto besitzen, kann Meta diese Daten mit Ihrem Profil verknüpfen.
Wir nutzen Google Ads, um den Erfolg unserer Werbeanzeigen in der Google-Suche und im Google-Werbenetzwerk zu messen (Conversion-Tracking). So können wir nachvollziehen, welche Anzeigen zu Interaktionen auf unserer Website geführt haben. Gleichzeitig nutzen wir die Remarketing-Funktion, um Ihnen auf anderen Websites innerhalb des Google-Netzwerks interessenbezogene Werbung anzuzeigen. Dafür werden Informationen über Ihren Besuch auf unserer Website mittels Cookies erfasst und an Google übermittelt.