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Metall-Tarifrunde 2020
++ Tarifrunden-Ticker ++

Metall-Tarifticker 2020

Aufgrund der Pandemie haben die Tarifparteien die Metall-Tarifrunde unterbrochen. In NRW ist ein Pilotabschluss geglückt, der unter anderem Beschäftigung und Zuschuss zum Kurzarbeitergeld sichet. Mittlerweile haben alle Tarifgebiete das Krisenpaket übernommen. Die News in unserem Tarifticker.

14.04.2020 

CoronakriseAuch Tarifticker pausiert

Sobald die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie weitergehen, informieren wir hier und per Push-Mitteilung. Informationen gibt es auch in unserem Tarifportal.

Thorsten Gröger erklärt im Youtube-Video das Tarifergebnis bei Volkswagen

Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt | Tarifrunde Volkswagen verschobenMit dem Ergebnis bei VW übernehmen Tarifvertragsparteien Verantwortung

Thorsten Gröger erklärt im Youtube-Video das Tarifergebnis bei Volkswagen

Die IG Metall hat für die rund 120 000 Beschäftigten der Volkswagen AG unter dem Eindruck der Coronakrise ein gutes Tarifergebnis erzielt. Mit der Vereinbarung leisten die Tarifvertragsparteien einen Beitrag dazu, sowohl das Unternehmen als auch alle Beschäftigten sicher durch diese Krise zu führen.

Verhandlungen über eine Erhöhung der Entgelte werden demnach um acht Monate aufgeschoben. Gleichzeitig hat die IG Metall aber deutliche Verbesserungen für die Belegschaft durchgesetzt. So wird zum Beispiel die Wandlungsoption der tariflichen Zusatzvergütung verbessert. Außerdem wird eine neuartige Form der bezahlten Auszeit eingeführt, die den Kolleginnen und Kollegen eine deutliche Verbesserung bei der Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf bringt.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

31.03.2020

Bezirk Küste | Tarifvertrag Krisen-Arbeitszeitkonten Tarifpartner einigen sich zusätzlich auf befristete Krisen-Arbeitszeitkonten

Nordmetall und IG Metall Küste haben sich auf die Einführung von Arbeitszeitkonten für die Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie geeinigt. Mit dem Tarifvertrag schaffen die Sozialpartner ein weiteres Instrument, um die Auswirkungen der Corona-Krise für Beschäftigte und Unternehmen abzumildern.

In ihrem Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie am Montag hatten sie bereits Maßnahmen wie eine Härtefallfonds zur Zuzahlung von Kurzarbeitergeld und zur Überbrückung von Betreuungsengpässen durch die Schließung von Kindertagesstätten und Schulen vereinbart.

Mehr auf der Seite der IG Metall Küste

27.03.2020

IG Metall Vorstand | Kurzfristiges Krisenpaket vereinbartSicherheiten für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie

Die IG Metall Nordrhein-Westfalen hat ein Krisenpaket für die Metall- und Elektroindustrie vereinbart. Es sichert Arbeitsplätze sowie Unterstützung für Eltern. Mittlerweile haben alle Tarifgebiete das Krisenpaket übernommen. Die laufende Tarifrunde wird aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen.

Die IG Metall reagiert auf die Corona-Pandemie. „In dieser Krise sind solidarische Lösungen gefragt. Jetzt kommt es darauf an, dass die Beschäftigten Sicherheiten bekommen“, sagt Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall. In der Metall- und Elektroindustrie wurde ein Tarifabschluss für Nordrhein-Westfalen erreicht.

„Wir haben einen Tarifvertrag geschlossen, mit dem Beschäftigung und Einkommen geschützt werden und Eltern sich um ihre Kinder kümmern können, wenn Kitas und Schulen geschlossen sind. Dieser Abschluss ist ein Beitrag zur Abfederung der Coronakrise und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betont Jörg Hofmann.

Mittlerweile haben IG Metall und Arbeitgeber in allen Tarifgebieten das Krisenpaket übernommen.

Tarifgebiete Niedersachsen und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim | Tarifabschlüsse zur Corona-KriseBeschäftigung, Zuschuss zum Kurzarbeitergeld und Unterstützung für Eltern gesichert

Die IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt und der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall konnten zwei Tarifabschlüsse für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie für die Tarifgebiete Niedersachsen und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim erzielen. Die Tarifabschlüsse sehen unter anderem Regelungen vor, die in der Corona-Krise den Umgang mit Kurzarbeit und die Freistellung bei Engpässen in der Kinderbetreuung erleichtern.

Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: „Unsere ‘Solidar-Tarifverträge’ leisten ein Beitrag zur Abfederung der Folgen von Corona und stärken den solidarischen Zusammenhalt. Die Tarifergebnisse liefern richtige Antworten auf die Herausforderungen, denen sich die Beschäftigten und die Unternehmen, in denen sie arbeiten, ausgesetzt sehen. In dieser besonders schwierigen Situation geht es darum, Entgeltverluste durch Kurzarbeit zu mildern, soziale Härten zu vermeiden und schnelle Lösungen zur Freistellung für die Kinderbetreuung zu finden.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

26.03.2020

Tarifgebiete Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland | Übernahme NRW-PilotabschlussTarifabschluss für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland übernommen

Die IG Metall Mitte und die Arbeitgeberverbände der Mittelgruppe einigen sich auf die Übernahme des Pilotabschlusses aus Nordrhein-Westfalen. Damit gelten für rund 400 000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland Erleichterungen bei der Kinderbetreuung und Kurzarbeit.

Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte: „Die Corona-Krise und deren Auswirkungen werden uns noch eine lange Zeit fordern. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir jetzt einen tariflichen Rahmen haben, der die Auswirkungen für die Beschäftigten zumindest abmildert und Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld vorsieht.“

Mehr auf der Seite des Bezirks Mitte

Tarifgebiet Thüringen | Übernahme NRW-PilotabschlussIG Metall Mitte und Arbeitgeber in Thüringen übernehmen Tarifabschluss

Die IG Metall Mitte und der Arbeitgeberverband VMET einigen sich auf die Übernahme des Pilotabschlusses aus Nordrhein-Westfalen. Damit gelten auch für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen Erleichterungen bei der Kinderbetreuung und bei Kurzarbeit.

Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte: „Die Corona-Krise und deren Auswirkungen werden uns noch eine lange Zeit beschäftigen. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir jetzt einen tariflichen Rahmen haben, der die Auswirkungen für die Beschäftigten zumindest abmildert und Verbesserungen vorsieht.“

Mehr Infos auf der Seite des Bezirks Mitte

25.03.2020

Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen | Übernahme NRW-PilotabschlussStefan Schaumburg: „Wir müssen in diesen schwierigen Zeiten gemeinsam handeln“

Die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen hat sich mit dem Berlin-Brandenburger Arbeitgeberverband VME und dem sächsischen Arbeitgeberverband VSME darauf geeinigt, den Pilotabschluss aus NRW für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Bezirk zu übernehmen.

Stefan Schaumburg, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen „Wir müssen in diesen schwierigen Zeiten gemeinsam handeln, die Beschäftigung sichern und dafür sorgen, dass die Beschäftigten wegen Kurzarbeit und aufgrund von Schul- und Kitaschließungen nicht alleine die Kosten der Corona-Krise tragen müssen. Diesem Ziel sind wir mit dem ‘Solidartarifvertrag 2020’ und dem ‘Tarifvertrag Zukunft in Arbeit 2020’ ein Stück nähergekommen.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

24.03.2020

Video-Statement: Bezirksleiter Johann Horn erklärt den Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie Bayern

Bezirk Bayern | Übenahme des NRW-PilotabschlussesJohann Horn: „Die Sozialpartner in Bayern haben Verantwortung übernommen“

Video-Statement: Bezirksleiter Johann Horn erklärt den Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie Bayern

Die IG Metall Bayern und der Arbeitgeberverband vbm haben sich darauf verständigt, den Pilotabschluss aus NRW für die Metall- und Elektroindustrie in Bayern zu übernehmen.

Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: „Mit diesem Tarifabschluss geben wir den Beschäftigten in der Corona-Krise wenigstens ein Stück Sicherheit für ihre Arbeitsplätze und ihr Entgelt. Außerdem schaffen wir zusätzliche Möglichkeiten für die Kinderbetreuung. Die Sozialpartner in Bayern haben Verantwortung übernommen und leisten ihren Beitrag, die Corona-Krise gemeinsam zu meistern.“

Mehr auf der Seite der IG Metall Bayern

Bezirk Küste | Tarifabschluss aus Nordrhein-Westfalen übernommenDaniel Friedrich: „Wir übernehmen in der schweren Krise Verantwortung“

IG Metall Küste und Nordmetall haben Maßnahmen zum Schutz von Beschäftigung und Einkommen vereinbart und damit den Tarifabschluss aus Nordrhein-Westfalen übernommen. Die Tarifverhandlungen für die 140 000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie sind bis Ende des Jahres ausgesetzt worden.

Bezirksleiter Danie Friedrich: „Wir übernehmen in der schweren Krise Verantwortung für Beschäftigte und Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie. Gemeinsam haben wir Regelungen gefunden, mit denen wir Arbeitsplätze sichern, in Härtefällen Zuzahlungen zum Kurzarbeitergeld ermöglichen und mit zusätzlichen freien Tagen Eltern helfen, die wegen der Schul- und Kitaschließungen ihre Kinder Zuhause betreuen müssen. Mit dem Tarifabschluss federn wir als Sozialpartner die Folgen der Corona-Krise für die Beschäftigten wenigstens etwas ab.“

Mehr auf der Seite des Bezirks Küste

Tarifgebiet Sachsen-Anhalt | Übernahme Pilotabschluss aus NRWBeschäftigung und Zuschuss zum Kurzarbeitergeld gesichert

Die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und der Arbeitgeberverband für die Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt haben ein Tarifergebnis für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt erzielt. Der Tarifvertrag sieht unter anderem Regelungen vor, die in der Corona-Krise den Umgang mit Kurzarbeit und die Freistellung bei Engpässen in der Kinderbetreuung erleichtern.

Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: „Unser ‘Solidar-Tarifvertrag' ist ein Beitrag zur Abfederung der Folgen von Corona und stärkt den solidarischen Zusammenhalt. Der Abschluss liefert richtige Antworten auf die Herausforderungen, denen sich die Beschäftigten und die Unternehmen, in denen sie arbeiten ausgesetzt sehen. In dieser besonders schwierigen Situation geht es darum, Entgeltverluste durch Kurzarbeit zu mildern, soziale Härten zu vermeiden und schnelle Lösungen zur Freistellung für die Kinderbetreuung zu finden.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

23.03.2020

Video-Statement von Roman Zitzelsberger zum Tarifergebnis in Baden-Württemberg M+E 2020

Bezirk Baden-Württemberg | Tarifabschluss aus NRW übernommenRoman Zitzelsberger: „Jetzt gemeinsam die Krise meistern“

Video-Statement von Roman Zitzelsberger zum Tarifergebnis in Baden-Württemberg M+E 2020

Die IG Metall Baden-Baden-Württemberg und der Arbeitgeberverband Südwestmetall haben sich auf die Übernahme relevanter Teile des Pilotabschlusses aus Nordrhein-Westfalen verständigt. Demnach gelten auch im Südwesten Erleichterungen bei der Kinderbetreuung. Der Entgelttarifvertrag und Manteltarifvertrag für Auszubildende treten unverändert wieder in Kraft.

Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: „Nach den am Wochenende in Italien angekündigten Betriebsschließungen hat sich die Situation der baden-württembergischen Betriebe nochmals verschärft. Weite Teile unserer Industrie haben ihre Produktion bereits heruntergefahren oder bereiten dies vor. Mit dem Tarifabschluss übernehmen die Tarifvertragspartner Verantwortung in schwieriger Zeit. Jetzt geht es in erster Linie darum, gemeinsam die Krise zu meistern.“

Mehr Infos auf der Seite des Bezirks Baden-Württemberg

20.03.2020

Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen | Übernahme des NRW-Pilot-Abschlusses wird angestrebt„Wir danken den Kolleginnen und Kollegen in Nordrhein-Westfalen für diesen Pilot-Abschluss.“

Die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen begrüßt den im Bezirk Nordrhein-Westfalen gefundenen Tarifkompromiss in der Metall- und Elektroindustrie.

Stefan Schaumburg, IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen: „Wir müssen in diesen schwierigen Zeiten Beschäftigung sichern und dafür sorgen, dass die Beschäftigten wegen Kurzarbeit und aufgrund von Schul- und Kitaschließungen nicht alleine die Kosten der Corona-Krise tragen müssen. Unser Dank geht an die Kolleginnen und Kollegen in Nordrhein-Westfalen für diesen Pilot-Abschluss.“

Derzeit werden Termine für Gespräche mit den Arbeitgeberverbänden VME für Berlin und Brandenburg und VSME für Sachsen vereinbart.

Mehr Infos auf der Seite des Bezirks Berlin-Brandenburg-Sachsen

Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt | Übernahme des Pilot-Abschlusses wird angestrebtThorsten Gröger: „Abschluss ist ein Beitrag zur Abfederung der Folgen von Corona.“

Der Pilotabschluss für die Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen wird von der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt positiv aufgefasst.

Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: „Der Abschluss ist ein Beitrag zur Abfederung der Folgen von Corona und stärkt den solidarischen Zusammenhalt. Wir wollen uns schnellstmöglich mit den Arbeitgeberverbänden NiedersachsenMetall und dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt an einen Tisch setzen, um weiter zu verhandeln.“

Mehr Infos auf der Seite des Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Bezirk Bayern | Übernahme NRW-Ergebnis wird angestrebtJohann Horn: „Jetzt muss sich die Tarifpartnerschaft auch in Bayern bewähren.“

Die IG Metall Bayern begrüßt den Pilotabschluss von IG Metall und Arbeitgeberverband in Nordrhein-Westfalen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie und will ihn nun für Bayern übernehmen.

Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: „Dieses Tarifergebnis gibt den Beschäftigten in der Corona-Krise mehr Sicherheit für ihre Arbeitsplätze und ihr Entgelt und schafft zusätzliche Möglichkeiten für die Kinderbetreuung. Wir werden jetzt unmittelbar Gespräche mit dem bayerischen Arbeitgeberverband vbm zur Überleitung des Ergebnisses aufnehmen. In der Corona-Krise muss sich auch in Bayern die Tarifpartnerschaft bewähren, um den Beschäftigten mehr Sicherheit zu geben.“

Mehr Infos auf der Seite des Bezirks Bayern

Video: Roman Zitzelsberger zum Abschluss TRME 2020 in NRW

Bezirk Baden-Württemberg | Abschluss-Übernahme wird angestrebtÜbernahmegespräche mit Südwestmetall werden schnellstmöglich aufgenommen

Video: Roman Zitzelsberger zum Abschluss TRME 2020 in NRW

Die IG Metall-Baden-Württemberg beglückwünscht den Bezirk Nordrhein-Westfalen zum gefundenen Tarifkompromiss in der Metall- und Elektroindustrie und strebt die Übernahme des Abschlusses an. Aufzahlungen zu Kurzarbeit sind im Südwesten bereits tariflich geregelt.

Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: „Die Kolleginnen und Kollegen in Nordrhein-Westfalen haben einen tollen Job gemacht. In dieser schwierigen Zeit ging es vor allem darum, Beschäftigung zu sichern und finanzielle Einbußen bei Kurzarbeit oder aufgrund von Schul- und Kitaschließungen zu minimieren. Das ist in NRW gelungen.“

Die IG Metall Baden-Württemberg wird nun mit ihren Gremien beraten, welche Teile des NRW-Abschlusses für die rund eine Million Beschäftigten in der baden-württembergischen M E-Industrie relevant sind. Zugleich werden mit dem Arbeitgeberverband Südwestmetall schnellstmöglich Gespräche über eine Übernahme aufgenommen.

Mehr auf der Seite des Bezirks Baden-Württemberg

Bezirk Nordrhein-Westfalen | Verhandlungsergebnis zum KrisenpaketVerantwortung in unsicheren Zeiten

Die Ausbreitung des Corona-Virus hat eine Dimension erreicht, die mittlerweile weite Teile von Wirtschaft und Gesellschaft vor gewaltige Herausforderungen stellt. Vor diesem Hintergrund wurde die begonnene Tarifrunde für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ausgesetzt, um aktuell drängende Themen von Beschäftigten und Unternehmen zu regeln.

Knut Giesler, IG Metall-Bezirksleiter NRW und Verhandlungsführer: „Niemand weiß zurzeit, wie lange und in welchem Ausmaß die Corona Pandemie die gewohnten Formen des miteinander Lebens und Arbeitens noch beinträchtigen wird. Die Verunsicherung bei vielen Beschäftigten ist groß. Überforderungen in finanzieller Hinsicht als auch in der Organisation des Alltags drohen. Uns war es wichtig, den Menschen auch in schwierigsten Zeiten Sicherheiten durch gute und passgenaue Lösungen zu geben. Das ist uns gelungen.“

So seien Regelungen gefunden worden, die Arbeitsplätze sichern, finanzielle Einbußen bei Kurzarbeit minimieren und Möglichkeiten bieten, sich besser um Kinderbetreuung kümmern zu können.

Der Tarifvertrag „Zukunft in Arbeit“ hat in der Krise 2009/2010 dafür gesorgt, dass es keine Entlassungen gegeben hat. Er wird reaktiviert und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Er regelt u.a. folgende Punkte:

  • Um die Einführung von Kurzarbeit zu erleichtern, können in der Laufzeit des Tarifvertrages die Sonderzahlung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezwölftelt und dem monatlichen Einkommen hinzugerechnet werden. Dadurch erhöht sich das monatliche Kurzarbeitergeld. Dafür erhalten die Beschäftigten einen Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.

Der Tarifvertrag tritt sofort in Kraft und kann frühestens zum 31.12. 2020 gekündigt werden.

Ein „Solidartarifvertrag 2020“ ergänzt die Regelungen des Tarifvertrages „Zukunft in Arbeit 2020“ u.a. um folgende Punkte:

  • Zur Verminderung sozialer Härten insbesondere bei Kurzarbeit wird in jedem Betrieb ein Solidartopf eingerichtet. Der Betrag, der in diesen Topf eingezahlt wird, errechnet sich aus der Anzahl der Beschäftigten im Betrieb multipliziert mit 350 Euro. Die konkreten Aufzahlungsmodalitäten werden in einer Betriebs­vereinbarung geregelt. Nicht verwendete Mittel des Solidartopfes werden an die zum Stichtag 1. Dezember 2020 im Betrieb Beschäftigten zu gleichen Teilen ausgezahlt.
  • Bei Kinderbetreuungsengpässen im Zuge der Schul- und Kitaschließungen wird die Möglichkeit, 8 freie Tage statt des tariflichen Zusatzgeldes zu nehmen, auf Eltern von Kindern bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres erweitert.
  • Zusätzlich erhalten Beschäftigte im Jahr 2020 für die Betreuung von Kindern mindestens fünf freie Tagen ohne Anrechnung auf den Urlaub unter Weiterzahlung des Entgeltes.

Alle Regelungen des „Solidartarifvertrag 2020“ treten sofort in Kraft. Der Vertrag kann zum 31.12.2020 gekündigt werden.

Giesler: „In dieser hochdynamischen Zeit war es wichtig, schnelle klare und einfache Lösungen für die Menschen zu schaffen. Hier haben wir uns handlungsfähig gezeigt. Jetzt steht fest: Es gibt Beschäftigungssicherung, Entgeltsicherheit und gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten.“

Die Tarifvertragsparteien verpflichten sich zudem, nach Abklingen der Pandemie die Tarifgespräche zu den in der Tarifrunde 2020 aufgeworfenen Fragen, insbesondere zur betrieblichen Bewältigung der Herausforderungen durch die Transformation, fortzusetzen.

Weitere Infos auf der Seite des Bezirks Nordrhein-Westfalen

17.03.2020

IG Metall Vorstand | Metall-Tarifrunde ausgesetztWegen Corona: Tarifverhandlungen weitgehend vorschoben

Die Corona-Pandemie schränkt das öffentliche Leben in Deutschland immer weiter ein. Das hat auch Auswirkungen auf die Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie. Verhandlungen quer durch das Bundesgebiet mussten verschoben werden. Auch geplante Kundgebungen, Aktionen der Beschäftigten und Betriebsversammlung fallen aus. Die Themen der Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie bleiben aber aktuell und werden so bald wie möglich weiterbearbeitet.

16.03.2020

Bezirk Mitte | Noch kein neuer TerminTarifverhandlungen in Thüringen verschoben

Die Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie wird im Einvernehmen mit dem Arbeitgeberverband in Thüringen verschoben. Ursprünglich sollte die erste Tarifverhandlung am morgigen Dienstag, 17. März, stattfinden, aufgrund des Coronavirus wird diese verschoben. Ein neuer Termin ist noch nicht vereinbart.

Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen | Gesundheit steht an erster StelleTarifverhandlung verschoben

IG Metall und der Arbeitgeberverband VME haben sich einvernehmlich darauf verständigt, die für heute geplante Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg zu verschieben.

In den Betrieben sind Geschäftsführungen und Betriebsräte damit beschäftigt, die Corona-Krise zu meistern. Das öffentliche Leben in Berlin ist aufgrund der Corona-Krise fast zum Erliegen gekommen.

„Die Gesundheit der Beschäftigten und ihrer Familien steht für uns an erster Stelle“, sagte Stefan Schaumburg, IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Daher haben wir uns für diese Verschiebung entschieden.“

Gemeinsam beobachten wir die Lage und werden die Tarifverhandlung zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Bezirk Baden-Württemberg | Gemeinsame Erklärung von IG Metall und SüdwestmetallAuch im Südwesten Verschiebung

Auch die für heute geplanten Tarifverhandlung für die Metall- und Elektro-Industrie in Baden-Württemberg werden aufgrund der aktuellen Situation verschoben.

Die Tarifvertragsparteien in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie haben die heutige Verhandlung aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Corona-Krise verschoben. „Aktuell liegen die Prioritäten auf der Suche nach Lösungen für die zahlreichen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Arbeitgeber, die von Kurzarbeit, Betriebs-, Schul- und Kindergartenschließungen betroffen sind“, erklärten die Verhandlungsführer von Südwestmetall und IG Metall, Dr. Stefan Wolf und Roman Zitzelsberger.

14.03.2020

Kurzkundgebung und Foto-Aktion der IG Metall Leipzig

Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen | Zeichen in Richtung ArbeitgeberKurz-Kundgebung und Foto-Aktion der IG Metall Leipzig

Kurzkundgebung und Foto-Aktion der IG Metall Leipzig

Rund 200 Kolleginnen und Kollegen aus Betrieben der sächsischen Metall- und Elektroindustrie sind am 14. März dem Aufruf der IG Metall Leipzig zu einer Kurzkundgebung und Foto-Aktion unter freiem Himmel am Leipziger Hauptbahnhof gefolgt. Damit setzten sie in der aktuellen Tarifrunde ein Zeichen in Richtung Arbeitgeber.

Am 13. März hatte in Chemnitz die erste Verhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen stattgefunden.

Neben dem BMW- und Porsche-Werk waren auch andere Betriebe der regionalen Metall- und Elektroindustrie präsent. So demonstrierten zum Beispiel Kolleginnen und Kollegen von Schaudt Mikrosa für die Fortführung der Schleifmaschienenproduktion in Plagwitz und Beschäftigte von Johnson Controls System & Service Leipzig machten darauf aufmerksam, dass ihr Arbeitgeber aktuell Tarifflucht begeht.

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13.03.2020

Bezirk Bayern | Tarifgespräch bis auf Weiteres verschobebnTarifgespräch wegen Ausbreitung des Coronavirus verschoben

Der Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. und die IG Metall Bayern haben sich darauf verständigt, die für Montag, den 16. März 2020, vereinbarten Tarifgespräche bis auf Weiteres zu verschieben. Grund ist das sich weiterverbreitende Coronavirus und die dadurch erforderlichen Schutzmaßnahmen.

Weiter fordert die IG Metall Bayern von den Firmen unbürokratische Lösungen. Angesichts der Schließungen von Schulen und Kindertagesstätten wegen der Ausbreitung des Coronavirus befürchtet die IG Metall in Bayern gravierende Nachteile für Eltern. "Wir brauchen jetzt pragmatische Home-Office-Lösungen der Unternehmen. Dort, wo das nicht möglich ist, etwa in der Produktion, sollen die Firmen unbürokratische Möglichkeiten für Eltern schaffen, damit sie ohne Einkommensverluste ihre Kinder betreuen können", forderte am Freitag der bayerische IG Metall-Bezirksleiter Johann Horn.

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Tarifgebiet Sachsen | Erste TarifverhandlungKeine Bewegung der Arbeitgeber

Heute hat die erste Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Sachsen in Chemnitz stattgefunden. Die IG Metall hat den Arbeitgebern die Inhalte ihres Zukunftspaketes für mehr Sicherheit, mehr Kaufkraft und mehr Gerechtigkeit erläutert. 

Die IG Metall hat den Arbeitgebern die Inhalte ihres Zukunftspaketes für mehr Sicherheit, mehr Kaufkraft und mehr Gerechtigkeit erläutert. „Die Arbeitgeber sind in der Verantwortung, die Zukunft gemeinsam mit den Beschäftigten zu gestalten. Die Angleichung der Arbeitszeit mit dem Ziel der 35-Stunden-Woche hat 30 Jahre nach der Wiedervereinigung in unserem Bezirk höchste Priorität“, erklärte Stefan Schaumburg, IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen.

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Bezirk Küste | Absage TarifverhandlungIG Metall Küste und NORDMETALL sagen Verhandlungstermin ab

Die IG Metall Küste und der Arbeitgeberverband NORDMETALL haben sich darauf verständigt, die für Montag (16. März) in Bremen geplante Tarifverhandlung für die Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie abzusagen. Grund ist der sich ausbreitende Corona-Virus und die damit zusammenhängenden Schutzmaßnahmen. 

Die beiden Verhandlungsführer, Fr. Lürssen-Geschäftsführerin Lena Ströbele und IG Metall-Bezirksleiter Daniel Friedrich, werden am Montag das weitere Vorgehen in der Tarifrunde beraten. 

Info auf der Seite der IG Metall Küste

Bezirk Mitte | Erste Tarifverhandlung„Einen Corona-Abschluss wird es mit der IG Metall nicht geben“

Die IG Metall Mitte und die Arbeitgeberverbände der Mittelgruppe haben die Tarifverhandlungen für die 400 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland aufgenommen. Die IG Metall will mit den Arbeitgebern betriebliche Zukunftstarifverträge vereinbaren, die den Wandel der Industrie fair gestalten und den beruflichen Interessen der Beschäftigten nach Qualifizierung und sicheren Arbeitsplätzen entsprechen.

Nach ersten Sondierungsgesprächen im Kontext des „Moratoriums für einen fairen Wandel“ der vergangenen Wochen, ging es nun in der ersten Tarifverhandlung um Fragen der Kaufkraftsicherung, der Standort- und Beschäftigungssicherung und um eine tarifliche Regelung des dualen Studiums.

Jetzt seien die Tarifvertragsparteien gefragt, Regelungen zu schaffen, die den Beschäftigten unter anderem eine Aufzahlung für den Fall von Kurzarbeit gewähren. Insgesamt müssten Beschäftigung und Standorte in einer Phase des Wandels gesichert werden – so Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer und Leiter des Bezirks Mitte der IG Metall.

Mehr auf der Seite des Bezirks Mitte

Bezirk Baden-Württemberg | Videointerview der VerhandlungsführerTarifrunde im Zeichen von Corona

Die Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie stehen wie nie zuvor unter Druck, zügig ein Abkommen zu beschließen, das die Arbeitsplätze sichert. Die IG Metall strebt bis Ostern ein Ergebnis an, Südwestmetall will sich nicht festlegen – wie das Videointerview der beiden Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger und Stefan Wolf zeigt.

Am Montag beginnen in Böblingen die offiziellen Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg. Die Corona-Verbreitung erhöht den Druck. Im Videointerview der „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ beantworten Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger von der IG Metall und Stefan Wolf von Südwestmetall Fragen zum aktuellen Stand der Entwicklungen und zum weiteren Vorgehen.

Zum Videointerview, verlinkt auf der Seite der IG Metall Baden-Württemberg

Bezirk Küste | Metallnachrichten für die BeschäftigtenWir wollen ein Zukunftspaket

Die bisherigen Tarifgespräche haben gezeigt: Ein Zukunftspaket kommt nicht von allein! Statt mit uns Lösungen für die Beschäftigten zu finden, blockieren die Arbeitgeber den Fortschritt der Gespräche mit eigenen Themen. Deshalb müssen wir für Bewegung sorgen – mit Aktionen in den Betrieben! 

In den Tarifgesprächen haben wir deutlich gemacht: Die Arbeitswelt verändert sich schnell - zur Gestaltung brauchen wir Zukunftstarifverträge. Dazu gehören Instrumente, um Beschäftigung und Standorte zu sichern. Längere Kurzarbeit mit Zuzahlungen oder der Abbau von Arbeitszeit-Konten. Der Ausbau der Altersteilzeit durch eine Erhöhung der Quoten. Mehr Ausbildung. Investitionen. Flexible Übergänge in die Rente. Kurzum: Wir haben den Arbeitgebern Brücken gebaut! Aber bisher wollen sie sich auf unsere Vor-schläge nicht einlassen.

Mehr Infos auf der Seite des Bezirks Küste

Bezirk Nordrhein-Westfalen | Erste TarifverhandlungIG Metall unterstreicht Notwendigkeit von Zukunftstarifverträgen

In der Tarifrunde für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen hat die IG Metall deutlich gemacht, dass es einen verbindlichen Prozess für den Einstieg in betriebliche Verhandlung über Zukunftstarifverträge braucht. Knut Giesler, IG Metall Bezirksleiter NRW und Verhandlungsführer: „Die Herausforderungen durch Digitalisierung, Energie- und Mobilitätswende sind von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Darum lassen sich Lösungen dazu auch nur im Betrieb finden.“

Zurzeit kämen die Arbeitgeber auf die IG Metall zu, wenn ein Unternehmen bereits in großer Schieflage sei, so der Gewerkschafter weiter. „In Zukunft wollen wir als IG Metall initiativ werden können bevor das Kind tief im Brunnen liegt. Hier dürfen die Arbeitgeber sich nicht verweigern“, so Giesler.

Die IG Metall will für die betrieblichen Zukunftstarifverträge einen einheitlichen tariflichen Gestaltungsrahmen, der dann in den Betrieben unter Beteiligung der Tarifparteien konkretisiert wird. So sollen beispielsweise konkrete Investitionen in die Weiterentwicklung von Produkten und die nötige Qualifizierung für die Beschäftigten festgeschrieben werden können. Für Qualifizierung oder bei Auftragsmangel sollen Möglichkeiten geschaffen werden, Arbeitszeiten zu verkürzen, möglichst ohne dass die Beschäftigten Geld verlieren. Giesler: „Gerade in diesen Zeiten muss sich die Sozialpartnerschaft bewähren und Sicherheiten und Perspektiven für Beschäftigte schaffen.“

Die nächste Verhandlung findet am 23. März 2020 statt.

Weitere Infos auf der Seite des Bezirks Nordrhein-Westfalen

12.03.2020

Tarifgebiet Sachsen-Anhalt | Erstes TarifgesprächKonstruktiv, aber ohne entscheidende Annäherung

Für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt haben erste vorgezogene Tarifgespräche stattgefunden. In den Gesprächen noch während der Friedenspflicht geht es um Entgelt- und Kaufkraftsteigerung sowie Beschäftigungssicherung und Zukunft im Strukturwandel und um die Angleichung der Arbeitszeit.

Thorsten Gröger, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: „Die Atmosphäre war konstruktiv. Die Arbeitgeber haben zugesichert, auf ihre Mitgliedsfirmen einzuwirken, während der Verhandlungen auf die Ankündigung von Standortverlagerungen und betriebliche Kündigungen zu verzichten. Das ist die Grundlage für den heutigen Start unseres ersten Gesprächs gewesen.“

Die erste Verhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt ist für den 17. März angesetzt. Die Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie laufen Ende März aus. Die Friedenspflicht endet am 28. April. Ziel ist es, bis Mitte April zu Lösungen zu kommen.

Mehr Infos auf der Seite des Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

11.03.2020

Bezirk Baden-Württemberg | Metallnachrichten für die BeschäftigtenKlare Perspektiven für eine gute Zukunft

Die Tarifrunde wird vom Coronavirus überschattet, trotzdem arbeiten die Expertengruppen von IG Metall und Südwestmetall auf Hochtouren. Am 16. März treffen die Verhandlungspartner offiziell zusammen und äußern sich zum Stand der Verhandlungen.

Roman Zitzelsberger: „In dieser Tarifrunde haben wir Themen benannt, die langfristig für eine bessere Zukunft unserer Beschäftigten in der M E-Industrie sorgen sollen. Gleichwohl müssen wir auch kurzfristige Entwicklungen im Blick behalten - wie das Coronavirus.“

Mehr Infos auf der Seite des Bezirks Baden-Württemberg

06.03.2020

Bezirk Küste | Präventive MaßnahmeIG Metall Küste sagt Aktionstag am 16. März ab

Schweren Herzens hat sich auch die IG Metall Küste dazu entschieden, den für den 16. März 2020 geplanten Aktionstag in Bremen abzusagen. Zum Schutz der Mitglieder und um der weiteren Ausbreitung des Coronavirus präventiv entgegenzuwirken.

Im ganzen Bundesgebiet werden aktuell aufgrund der Verbreitung des Coronavirus Großveranstaltungen abgesagt. Das Bundesgesundheits- und Bundeswirtschaftsministerium fordern auf, eine Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen zu gewährleisten. Dies kann bei einem Aktionstag mit geplanten 1500 Teilnehmenden nicht sicher gestellt werden.

Mehr dazu auf der Seite der IG Metall Küste

Bezirk Mitte | Zum Schutz der MitgliederIG Metall Mitte sagt Veranstaltungen wegen des Coronavirus ab

Zum Schutz ihrer Mitglieder, sagt die IG Metall Mitte die Aktionsveranstaltungen am 10. und 11. März in Saarbrücken und Wiesbaden sowie die Aktionsveranstaltungen in Erfurt und Mainz am 17. und 18. März aufgrund des Corona Virus ab. Die Absage der Aktionsveranstaltungen hat keine Auswirkungen auf die ersten Tarifverhandlungen im Bezirk.

Bezirk Küste | Zweite Runde TarifverhandlungenDaniel Friedrich: „Wir wollen alle Beschäftigten in den Betrieben halten“

Die IG Metall Küste und der Arbeitgeberverband Nordmetall haben ihre Tarifverhandlungen für die 140 000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie fortgesetzt. In der zweiten Runde ging es am Donnerstag insbesondere um die Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten.

„Im Wandel durch die Digitalisierung und Energiewende wollen wir alle Beschäftigten in den Betrieben halten und so die Zukunft der Unternehmen sichern“, sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Dazu müssen wir in den weiteren Verhandlungen die passenden Instrumente entwickeln. Mögliche Auslastungslücken lassen sich etwa durch längere Kurzarbeit mit Zuzahlungen überbrücken.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Küste

05.03.2020

Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen | Präventiver SchrittTarifauftakt am 14. März wegen Coronavirus abgesagt

Zum Schutz ihrer Mitglieder und um der weiteren Ausbreitung des Coronarvirus präventiv entgegenzuwirken, „sagt die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen mit großem Bedauern den für Samstag, 14. März, in Leipzig geplanten Tarifauftakt ab.“

Im ganzen Bundesgebiet und auch in Leipzig werden derzeit zahlreiche Großveranstaltungen wegen des Coronavirus abgesagt. Die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen trifft diese Entscheidung, da Bundesgesundheits- und Bundeswirtschaftsministeriums auffordern, eine Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen bei Großveranstaltungen zu gewährleisten. Dies könnte die IG Metall für voraussichtlich 1500 Metallerinnen und Metaller nicht sicherstellen.

Mehr Informationen auf der Seite des Bezirks

  • Am Freitag, 13. März 2020, findet die 1. Tarifverhandlung mit dem sächsischen Arbeitgeberverband VSME in Chemnitz statt.
  • Am Montag, 16. März 2020, trifft sich die IG Metall mit dem Berlin-Brandenburger Arbeitgeberverband VME in Berlin zur 1. Tarifverhandlung.
  • Über regional geplante Aktionen informieren die Geschäftsstellen direkt vor Ort.

04.03.2020

IG Metall Küste, Tarifrunde 2020: Übergabe Forderungspakete

Geschäftsstellen Wesermarsch, Oldenburg/Wilhelmshaven und Bremen | Übergabe ZukunftspaketMetaller und Metallerinnen übergeben Zukunftspaket an Nordmetall

IG Metall Küste, Tarifrunde 2020: Übergabe Forderungspakete

70 Metallerinnen und Metaller aus den IG Metall Geschäftsstellen Wesermarsch, Oldenburg/Wilhelmshaven und Bremen haben ihre Themen für die laufenden Gespräche zu einem Zukunftspaket an die Verhandlungsführerin der Arbeitgeber, Frau Ströbele übergeben.

Die Tarifkommission Küste hat am 20. Februar im Rahmen der vom IG Metall Vorstand vorgeschlagenen vorzeitigen Tarifgespräche zur Sicherung von Beschäftigung und Zukunftsperspektiven eine Resolution mit den Verhandlungszielen beschlossen.

Diese Themen haben Kolleginnen und Kollegen aus den Betrieben in ein symbolisches Zukunftspaket gelegt und der Verhandlungsführerin von Nordmetall, Frau Ströbele, übergeben.

Mehr Infos auf der Seite der Geschäftsstelle Wesermarsch

02.03.2020

Wehende IG Metall-Fahnen.

Bezirk Küste | Demonstration in Bremen: Den Norden „fairwandeln“Aktionstag am 16. März in Bremen

Wehende IG Metall-Fahnen.

Die IG Metall will ein Zukunftspaket für die Beschäftigten. Das machen wir auch am Aktionstag Küste am 16. März deutlich. Auf zur Verhandlung und Demonstration in Bremen!

Die Metall- und Elektroindustrie steht vor gravierenden Veränderungen. Deshalb will die IG Metall Schutz und Sicherheit für die Beschäftigten. Im Rahmen vorgezogener Tarifgespräche reden wir mit den Arbeitgebern über ein Zukunftspaket. Auf zur Verhandlung und Demonstration am 16. März in Bremen!

Alle weiteren Infos zu Ort, Zeit und Ablauf auf der Seite des Bezirks

28.02.2020

Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim | Konstruktiv aber noch ohne entscheidende AnnäherungKonstruktiv, aber noch ohne entscheidende Annäherung

Am heutigen Freitag gab es erste vorgezogene Verhandlungen für die rund 18.500 Beschäftigten im Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. In diesen vorgezogenen Verhandlungen, die in der Friedenspflicht begonnen haben, ging es um Entgeltsicherung und Kaufkraftsteigerung, Beschäftigungssicherung und Zukunft im Strukturwandel.

Verhandlungsführer Carsten Maaß: „Die erste Runde der vorgezogenen Verhandlungen hat heute in konstruktiver Atmosphäre stattgefunden. Die Arbeitgeber haben zugesichert, auf ihre Mitgliedsfirmen einzuwirken, während der Verhandlungen auf Ankündigung von Standortverlagerungen und betrieblichen Kündigungen verzichten zu wollen. Wir nehmen diese Zusicherung der Arbeitgeber positiv zur Kenntnis, das ist die Grundlage für den heutigen Start der Verhandlungen. Sollten die Arbeitgeber nicht mitspielen, können wir die Tarifrunde auch anders gestalten: Warnstreiks nach Ablauf der Friedenspflicht sind dann nicht ausgeschlossen.“

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Bezirk Bayern | Erste Tarifverhandlung verläuft sachlichArbeitgeber müssen zeigen, dass sie Lösungen finden wollen

Die erste vorgezogene Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Bayern hat in München in sachlicher Atmosphäre stattgefunden.

Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagte nach der gut zweistündigen Verhandlung: „Wir haben den Arbeitgebern die Inhalte unseres Zukunftspakets für mehr Sicherheit und mehr Kaufkraft für die Beschäftigten erläutert. Wir haben deutlich gemacht, dass wir es mit unserem Zukunftspaket und mit unserem Angebot, in der Friedenspflicht ein Ergebnis zu erzielen, ernst meinen. Allerdings haben wir heute gesehen, dass die Positionen durchaus noch weit auseinander liegen.“

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Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen | Auftakt zur TarifrundeTarifauftakt am 14. März in Leipzig

Am 14. März findet in Leipzig der Tarifauftakt für die Metallerinnen und Metaller im IG Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen statt. Los geht es um 10 Uhr mit einer Demo vom Hauptbahnhof zur Alten Wollkämmerei. Dort spricht neben anderen auch der Erste Vorsitzende Jörg Hofmann.

Mit dem Tarifauftakt in Leipzig setzen die Metallerinnen und Metaller in der Tarifbewegung 2020 ein erstes großes Zeichen ihrer Stärke und Entschlossenheit. IG Metall-Mitglieder, die beim Tarifauftakt dabei sein möchten, wenden sich bitte an ihre zuständige IG Metall-Geschäftsstelle vor Ort. Dort erhaltet Ihr alle weiteren Informationen.

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27.02.2020

IG Metall, Mainforum, Gebäude, Fahnen

IG Metall Vorstand | PressemitteilungIG Metall beschließt Kündigung der Entgelttarifverträge

IG Metall, Mainforum, Gebäude, Fahnen

Der Vorstand der IG Metall hat am 26. Februar beschlossen, die Tarifverträge über Entgelte, Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen in der Metall- und Elektroindustrie zum 31. März zu kündigen. In Baden-Württemberg wird zudem der Manteltarifvertrag für Auszubildende gekündigt. Damit entsprach der Vorstand den Anträgen der regionalen Tarifkommissionen.

Die regionalen Tarifkommissionen haben in ihren Sitzungen am 20. Februar den Verhandlungskommissionen den Auftrag erteilt, Ergebnisse im Sinne des „Moratoriums für einen fairen Wandel“ zu erzielen. Dieses Moratorium hat die IG Metall am 24. Januar 2020 den Arbeitgebern vorgeschlagen. Es sieht vor, dass die Arbeitgeber auf einseitige Maßnahmen zum Personalabbau, zur Schließung von Standorten und auf Verlagerungen verzichten. Die IG Metall ist bereit, in allen Tarifgebieten vorgezogene Verhandlungen über ein Zukunftspaket aufzunehmen. Ziel ist, innerhalb der Friedenspflicht vor dem 28. April 2020 zu einem Ergebnis zu kommen.

Mehr dazu in der Pressemitteilung der IG Metall

26.02.2020

Film: Das Beste für Alle! Dual Studierende in den Tarifvertrag

Bezirk Baden-Württemberg | Aktion der IG Metall JugendFilm: Das Beste für Alle

Film: Das Beste für Alle! Dual Studierende in den Tarifvertrag

Wir wollen dual Studierende in den Tarifvertrag aufnehmen und Verbesserungen für Auszubildende. Zu dieser Forderung in der laufenden Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie gab es eine Aktion an drei DHBW-Standorten.

Zur Kampagne „Das Beste für Alle!“ hat die IG Metall Jugend an zwei Tagen an drei DHBW-Standorten auf ihre Themen aufmerksam gemacht und Hunderte dual Studierende erreicht.

Bezirk Baden-Württemberg | Auch in Südwest starten vorgezogene VerhandlungenTarifkommission für vorgezogene Verhandlungen

Die IG Metall im Südwesten geht in vorgezogene Verhandlungen mit den Arbeitgebern. Das hat die Tarifkommission einstimmig beschlossen.

Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: „Mit vier großen Themen ziehen wir in die Tarifrunde 2020 und verzichten vorerst auf eine Forderungszahl. Dafür hat uns vergangene Woche die Tarifkommission das Verhandlungsmandat erteilt und den klaren Anspruch formuliert, dass die Tarifrunde eine Antwort darauf geben muss, wie die Herausforderungen der Transformation tarifpolitisch bewältigt werden können. Und zwar so, dass die Beschäftigten aktiv an der Gestaltung ihrer künftigen Aufgaben und Arbeitsbedingungen mitwirken können!“

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25.02.2020

Bezirk Bayern | Bewegung statt StillstandAm 28. Februar starten vorgezogene Tarifverhandlungen

Die gute Nachricht: Auf Initiative der IG Metall starten am 28. Februar vorgezogene Tarifverhandlungen. Aber: Der Arbeitgeberverband VBM hat eine Liste des Grauens veröffentlicht. Statt Zukunft plant der VBM den Stillstand für Beschäftigte.

Gleichzeitig zu den Tarifverhandlungen startet die IG Metall Bayern Informationsaktionen in den Betrieben. Beteilige Dich, diskutiere mit – und zeige, was Du vom Stillstand-Plan der Arbeitgeber hältst!

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24.02.2020

Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen | Startschuss für betriebliche AktionenJetzt geht's los!

Der Startschuss für die betrieblichen Aktionen im Rahmen der Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie ist gefallen. Direkt im Anschluss an die Sitzung der Tarifkommissionen für die Metall- und Elektroindustrie in Berlin-Brandenburg-Sachsen trafen sich Aktive zum Workshop.

Um den Anspruch auf ein Zukunftspaket zu untermauern, starten die Kolleginnen und Kollegen mit Aktionen in den Betrieben. Am 14. März treffen sich die Metallerinnen und Metaller dann zum großen Tarif-Auftakt des IG Metall-Bezirks Berlin-Brandenburg-Sachsen in Leipzig.

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Tarifgebiet Niedersachsen | Noch ohne entscheidende AnnäherungVorgezogene Verhandlung in konstruktiver Atmosphäre

Am heutigen Montagnachmittag haben vorgezogene Verhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Tarifgebiet Niedersachsen stattgefunden. In diesen vorgezogenen Verhandlungen, die in der Friedenspflicht begonnen haben, geht es um Entgeltsicherung und Kaufkraftsteigerung, Beschäftigungssicherung und Zukunft im Strukturwandel.

Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: „Die erste Runde der vorgezogenen Verhandlungen hat heute in konstruktiver Atmosphäre stattgefunden. Die Arbeitgeber haben zugesichert, auf ihre Mitgliedsfirmen einzuwirken, während der Verhandlungen auf Ankündigung von Standortverlagerungen und betrieblichen Kündigungen zu verzichten.

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21.02.2020

Bezirk Baden-Württemberg | Verhandlungen werden vorgezogenBis Ostern wird eine Einigung mit Südwestmetall versucht

Die Tarifkommission spricht sich für ein beschleunigtes Vorgehen aus – bis Ostern wird eine Einigung mit Südwestmetall versucht. Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: „Unser Ziel ist, bis Ostern zu einem Ergebnis zu kommen; mit dem beschleunigten Prozess haben wir dafür die Voraussetzung geschaffen.“

„Klar ist aber auch: Entscheidend für eine Einigung ist letztlich der Inhalt. Gelingt diese nicht, wird die Tarifrunde den üblichen Verlauf nehmen.“

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20.02.2020

Bezirk Baden-Württemberg | Einstimmiges VotumFür vorgezogene Verhandlungen über Zukunftspaket und Entgelt

Die IG Metall Baden-Württemberg und der Arbeitgeberverband Südwestmetall haben sich diese Woche erstmals über das von der IG Metall vorgeschlagene Moratorium und Zukunftspaket ausgetauscht und weitere Gespräche verabredet.

Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: „Es geht darum, keine Zeit zu verlieren und gemeinsam mit den Arbeitgebern nach Möglichkeiten zu suchen, wie die großen Herausforderungen der Transformation tarifpolitisch bewältigt werden können. Dazu haben wir einen konstruktiven Aufschlag gemacht.“

Die Große Tarifkommission der IG Metall Baden-Württemberg hat sich in ihrer Sitzung am 20. Februar 2020 einstimmig dafür ausgesprochen, die Verhandlungen vorzuziehen.

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Tarifgebiete Sachsen-Anhalt und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim | Für vorgezogene GesprächeTarifkommissionen beschließen die Aufnahme vorgezogener Gespräche

Die Tarifkommissionen der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim haben sich für vorgezogene Gespräche mit den zuständigen Arbeitgeberverbänden ausgesprochen. Ein erster, vorgezogener Verhandlungstermin in Osnabrück wird am 28. Februar 2020 stattfinden, in Sachsen-Anhalt finden vorgezogene Gespräche Anfang März statt.

In den vorgezogenen Gesprächen und Verhandlungen, die in der Friedenspflicht beginnen, wird es um Entgeltsicherung und Kaufkraftsteigerung, Beschäftigungssicherung und Zukunft im Strukturwandel gehen.

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Bezirk Mitte | Beschäftigungssicherung und Erhöhung der KaufkraftIG Metall Mitte spricht sich für Kündigung der Entgelttarifverträge aus

Die IG Metall-Tarifkommissionen für die Metall und Elektroindustrie in Hessen, dem Saarland, Thüringen und Rheinland-Pfalz haben sich einstimmig für die Kündigung der Tarifverträge über Entgelte und Ausbildungsvergütungen ausgesprochen.

Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer des Bezirks Mitte, betonte, dass die IG Metall nicht als Bittsteller in die aktuelle Tarifrunde gehe: „Wir wollen den Wandel der Industrie gestalten. Dazu gehört Beschäftigungssicherung und die Erhöhung der Kaufkraft gleichermaßen. Die Erhöhung der Kaufkraft ist vor allem für die Stärkung des Binnenkonsums wichtig. Vor dem Hintergrund der schwächelnden Exportindustrie ist der Konsum eine wichtige Säule der Konjunkturentwicklung.“

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Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt | Tarifrunde in NiedersachsenFür vorgezogene Verhandlungen

Die Tarifkommission der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie hat sich heute für vorgezogene Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall ausgesprochen. Der erste vorgezogene Verhandlungstermin ist am kommenden Montag, den 24. Februar.

Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: „Die Tarifkommission hat sich heute dafür entschieden, mit NiedersachsenMetall in vorgezogene Verhandlungen zu gehen. Für die Beschäftigten geht es um Geld und Zukunft. Wir begrüßen die Bereitschaft von NiedersachsenMetall, mit uns diesen Weg vorgezogener Verhandlungen zu gehen“.

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Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen | Verhandlungsziele abgesteckt Tarifkommissionen beschließen Resolution zu den Forderungsthemen

Die Tarifkommissionen für die Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen haben eine Resolution beschlossen und damit die Verhandlungskommissionen beauftragt, die nachfolgenden Verhandlungsziele mit den Arbeitgeberverbänden VME und VSME zu erreichen.

Die Verhandlungsziele und weitere Infos gibt es hier auf der Seite des Bezirks 

Bezirk Küste | Tarifkommission spricht sich für Kündigung des Entgelt-TV ausThemen für weitere Tarifgespräche konkretisiert

„Moratorium für einen fairen Wandel“: Die IG Metall Küste erwartet, dass die anstehenden Veränderungen in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie gemeinsam mit den Beschäftigten gestaltet werden.

„Die Menschen in den Betrieben wollen Sicherheit im Wandel und dies gelingt nur mit ihrer Einbindung und Beteiligung“, sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste, auf der Tarifkommission in Hamburg. Von den Arbeitgebern wird verlangt, während der Verhandlungsphase keine einseitigen Maßnahmen zu Lasten der Beschäftigten durchzuführen.

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Tarifkommissionsmitglied aus Nordrhein-Westfalen

Bezirk Nordrhein-Westfalen | Nach drei intensiven Gesprächen mit ArbeitgebernTarifkommission für Lösungsversuch innerhalb der Friedenspflicht

Tarifkommissionsmitglied aus Nordrhein-Westfalen

Aufgrund von Energiewende, Digitalisierung und Mobilitätswende steht die Branche der Metall- und Elektroindustrie vor großen strukturellen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat die IG Metall am 24. Januar 2020 den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie ein „Moratorium für einen fairen Wandel“ vorgeschlagen.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer: „Wir haben drei intensive Gespräche mit METALL NRW geführt. Dabei wurde deutlich, dass auf beiden Seiten ein ernsthafter Versuch unternommen wird, innerhalb der Friedenpflicht Lösungen zu erarbeiten, die den Beschäftigten Sicherheiten bei der Transformation in den Betrieben geben.“

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18.02.2020

Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt | Sondierungsgespräche über Zukunftspaket„Beschäftigte brauchen Sicherheit im digitalen und ökologischen Wandel“

Die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt begrüßt die von „NiedersachsenMetall“ geäußerte Bereitschaft zu Sondierungsgesprächen über ein Zukunftspaket. Im Rahmen des von der IG Metall vorgeschlagenen Moratoriums in der aktuellen Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie wird es darin vor allem um die Zukunft von Beschäftigung und Ansprüche auf Qualifizierung gehen.

Zu den Eckpunkten der bevorstehenden Sondierungsgespräche gehört zudem eine Stärkung der Kaufkraft, um den privaten Konsum als Wachstumsmotor anzuregen. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: „Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie brauchen Sicherheit im digitalen und ökologischen Wandel – und zwar jetzt!“

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14.02.2020

Bezirk Küste | Vorgezogene Verhandlungen gestartet„Auftakt der Tarif-Gespräche war konstruktiv“

Auftakt der Tarifgespräche für die 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie: Vertreter der IG Metall Küste und des Arbeitgeberverbandes Nordmetall haben heute in Hamburg erstmals über ein Zukunftspaket zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten diskutiert.

In dem dreistündigen Gespräch in großer Runde ging es um die Vorschläge der IG Metall und den weiteren Prozess der vorgezogenen Verhandlungen. Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste, sagt: „In der ersten Runde haben wir deutlich gemacht, dass wir möglichst schnell zu belastbaren Resultaten kommen wollen. Der Auftakt der Tarifgespräche war konstruktiv.“

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05.02.2020

Bezirk Nordrhein-Westfalen | Auftakt zu vorgezogenen Verhandlungen „Zukunft kann nicht warten“

In Nordrhein-Westfalen haben die vorgezogenen Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie begonnen. Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: „Zukunft kann nicht warten. Darum haben wir heute in einem rund zweistündigen Gespräch mit Metall NRW den weiteren Prozess für die folgenden vorgezogenen Verhandlungen für die rund 700 000 Beschäftigten der Branche in NRW geklärt.“

Die nächsten vorgezogenen Verhandlungen finden am 12. und 19. Februar statt. Giesler: „Wir erwarten dann erste belastbare Resultate, die die Ernsthaftigkeit des eingeschlagenen Weges unterstreichen. Dabei stehen zunächst die Beschäftigungssicherung und ein tarifpolitischer Gestaltungsrahmen, der in den Betrieben hilft, die Herausforderungen der Transformation zu bewältigen, im Mittelpunkt der Gespräche.“

04.02.2020

IG Metall Vorstand | Metall-Tarifrunde 2020IG Metall-Vorstand empfiehlt vorgezogene Verhandlungen

Der Vorstand der IG Metall empfiehlt den regionalen Tarifkommissionen der Metall- und Elektroindustrie, mit den Arbeitgeberverbänden in vorgezogene Tarifverhandlungen über ein „Zukunftspaket“ einzusteigen. Die Beschäftigten brauchen Sicherheit in der Transformation.