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Die Generation Erasmus sind wir

Zerspanungsmechaniker Jonas Becker, 19, erzählt, welche Vorteile der Europäischen Union ihn faszinieren.


Ich mache eine Ausbildung als Zerspanungsmechaniker und bin im dritten Lehrjahr. Bei Thyssen-Krupp engagiere ich mich in der Jugend- und Auszubildendenvertretung. Das Thema Europa beschäftigt mich dort ganz besonders. Ich habe vor Kurzem eine Reise von uns Jugendvertretern nach Straßburg zum Europaparlament mitorganisiert. Wir waren sieben junge Beschäftigte aus der Region Hamm-Lippstadt. In Straßburg haben wir die EU-Abgeordnete Birgit Sippel getroffen. Sie ist Metallerin und kümmert sich seit zehn Jahren im EU-Parlament um die Themen Menschenrechte, Datenschutz und Arbeitnehmerfragen. Im Gespräch mit ihr wurde mir bewusst, dass manche Vorurteile, die ich gegenüber der EU hatte, gar nicht zutreffen. Einen Besuch vor Ort mit Eurem IG Metall-Ortsjugendausschuss, um die EU zu verstehen, kann ich jedem nur empfehlen. In Brüssel haben wir ja sogar ein Büro der IG Metall.

Manche sehen keinen direkten Nutzen von Europa und nehmen Dinge wie den Wegfall der Roaminggebühren als Selbstverständlichkeit. Gerade unsere Generation hat viele Vorteile von Europa. Wir können zum Beispiel überall innerhalb der EU studieren. Zur ­Auswahl stehen Hunderte von Universitäten, das muss man sich mal vorstellen. Wenn ich meine Ausbildung beendet habe, möchte ich mein Abi­tur nachmachen. Vielleicht führt mich mein weiterer Weg auch ins europäische Ausland, etwa über das Erasmus-Austauschprogramm der EU, das nicht nur für Studierende, sondern auch für Auszubildende da ist. Europa bietet jedenfalls viele Perspektiven. Deshalb kann ich nur immer wieder sagen:

Wer nicht wählen geht, verpasst eine Chance.


Jonas Becker, 19, Zerspanungsmechaniker, Thyssen-Krupp Rothe Erde, Lippstadt

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