
Vor BR-Wahlen und während betrieblicher Krisenzeiten können Verunsicherung und Zukunftsängste zunehmen. Manchmal verbreitet sich auch Misstrauen gegen Arbeitnehmer*innenvertretungen. Es kommt auch vor, dass Ängste, Ressentiments und (Alltags-) Rassismus gezielt eingesetzt werden, um den Betriebsfrieden und das konstruktive Miteinander zu stören. Im ungünstigsten Fall wird dieser Prozess von Einzelpersonen oder Gruppen durch gezielte (digitale) Desinformation und »Fake News« mit Hilfe sozialer Medien gezielt befeuert. Im Seminar analysieren wir Lücken in betrieblicher Öffentlichkeitsarbeit, schauen uns an, mit welcher Motivation Menschen Gerüchte und Hassbotschaften verbreiten und warum manche sie gerne annehmen. Wir erarbeiten einen Umgang damit, lernen den rechtlichen Handlungsrahmen und den Aufbau guter Kommunikationsstrukturen und Öffentlichkeitsarbeit.
Rechtlicher Handlungsrahmen (§§ 75, 104, 80 (2) BetrVG)
Was sind Fake News? Mit welcher Motivation entstehen sie? Was sind ihre Auswirkungen auf Betrieb und Gesellschaft?
hilfreiche Tools und Faktencheck-Webseiten
Ist-Analyse der Öffentlichkeitsarbeit und der Kommunikationsstrukturen im Betrieb
Medien aktiv nutzen, Strategien in der digitalen Kommunikation und deren Umsetzung planen
praktische Übungen an Fallbeispielen: wie reagieren auf ausgrenzende (Hass-) Botschaften und Spaltungsversuche?
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| Standort | Zeitraum | Seminar-Nr. | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| Beverungen | 07.09.2026 - 11.09.2026 | W00026373 | Warteliste möglich |