
Eine Vielzahl von Forschungsstudien zeigt, dass Führungskräfte einen erheblichen Einfluss auf die Belastungssituation am Arbeitsplatz ausüben. Sie gestalten die Arbeitstätigkeiten und die Arbeitsorganisation und stecken damit die Rahmenbedingungen für ein teamförderndes und gesundheitsförderliches Arbeiten ab. Beschäftigte empfinden insbesondere die fehlende Anerkennung der Arbeitsleistung und eine fehlende Strukturierung der ausufernden Arbeitsmenge als Belastungsfaktoren. In diesem Seminar zeigen wir nachweisbare Zusammenhänge zwischen dem Führungsverhalten und gesundheitlichen Folgewirkungen auf. Wir erarbeiten, wie belastendes Führungsverhalten im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ermittelt und sichtbar gemacht werden kann. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars ist die Ausgestaltung der Mitarbeiter-Vorgesetzten-Beziehung. Beschäftige und Teams haben die Möglichkeit, Einfluss auf die Führungskraft zu nehmen, indem sie Feedback geben und Grenzen setzen. Wir erarbeiten Methoden und Maßnahmen, die der Betriebsrat im Rahmen der Mitbestimmung im Arbeitsschutz einfordern kann.
Zusammenhänge zwischen Führungsverhalten und psychischen Belastungen für Beschäftigte
Analyse des Führungsverhaltens im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen
Handlungsstrategien der Interessenvertretung zur Veränderung des Führungsverhaltens
gezielte Verbesserung der Beziehung zwischen Mitarbeiter *innen und Vorgesetzten in besonders belasteten Teams
Möglichkeiten, sich als Beschäftigte *r Respekt zu erarbeiten
Unterstützung von Beschäftigten in Konflikten mit Vorgesetzten
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| Standort | Zeitraum | Seminar-Nr. | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| Inzell | 06.07.2026 - 10.07.2026 | K00026283 | Verfügbar |