
Sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt im belastende Erfahrung. Laut einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat jede*r elfte Beschäftigte in Deutschland sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt. Die Dunkelziffer ist vermutlich höher. Viele Betroffene sprechen nicht darüber - aus Scham oder Angst vor negativen Konsequenzen. Sind sie so mutig, sich an den Betriebsrat zu wenden, ist die Gesprächsführung entscheidend: Einfühlsame, professionelle Beratung kann den Unterschied machen zwischen Vertrauen und Rückzug, zwischen einer Lösung und weiterem Schweigen. Im Seminar werden Kompetenzen der systemischen Gesprächsführung vermittelt, um ein vertrauensvolles und traumasensibles Beratungsumfeld für Betroffene zu schaffen. Anhand fiktiver praxisnaher Fallbeispiele üben wir aktives Zuhören, wertschätzende Sprache und gezielte Fragetechniken.
Formen und Ausprägungen sexueller Belästigung und sexualisierter Gewalt am Arbeitsplatz
systemische Gesprächsführung und traumasensible Fragetechniken
rechtlicher Rahmen: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG), Betriebsverfassungsgesetz, Beschwerderecht Betroffener
Handlungsspielräume für die Interessenvertretung
mögliche Prävention und externe Unterstützung
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| Standort | Zeitraum | Seminar-Nr. | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| Sprockhövel | 28.09.2026 - 30.09.2026 | S00026406 | Verfügbar |