Maschinenbau ist mit über einer Million Beschäftigter der beschäftigungsstärkste Industriezweig Deutschlands, der qualifizierten Nachwuchs und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen braucht. Das war Tenor des Branchendialogs Maschinenbau am 16. Dezember, den Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel initiiert hat. Mit dem Geschäftsführenden Vorstandsmitglied der IG Metall, Wolfgang Lemb und Reinhold Festge, Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) stellte Gabriel ein gemeinsames Positionspapier zur Zukunft des Maschinenbaus vor. Ziel sind konkrete Maßnahmen zur Förderung des Maschinen- und Anlagenbaus.
Qualifizierung der Mitarbeiter ist das A und O
„Die IG Metall begrüßt und unterstützt den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie begonnenen Branchendialog Maschinen- und Anlagenbau“, erklärte IG Metall-Vorstandsmitglied Wolfgang Lemb am Dienstag. Keine Branche sei so entscheidend wie der Maschinenbau für die Zukunft Deutschlands als Industrienation. „Wir bekennen uns gemeinsam zum Industrie- und Produktionsstandort Deutschland. Der deutsche Maschinenbau kann sich nicht auf den bisherigen Erfolgen ausruhen. Gemeinsame Anstrengungen sind nötig, um die zukünftigen Herausforderungen zu meistern.“
Wolfgang Lemb betonte die Bedeutung von qualifizierten Beschäftigten für den Erfolg im Maschinenbau. „Wir wollen die typischen Berufsbilder und ihre Ausbildungsinhalte aktualisieren. Die junge Generation muss eine Chance auf einen Ausbildungsplatz bekommen. Dies schließt ausdrücklich Jugendliche mit geringeren Qualifikationen ein.“ Notwendig sei zudem eine alternsgerechte Arbeitsorganisation mit einem kreativen Arbeitsumfeld und der Chance für Beschäftigte, gesund die Rente zu erreichen.
Großes Potenzial für Beschäftigung und Umsatz
Gute Arbeit sei in vielen Betrieben des Maschinenbaus Standard, sagte Lemb. Das wolle die IG Metall weiter ausbauen. Dazu gehöre auch, den Missbrauch von Werk- und Dienstverträgen zu verhindern. Bei Missbrauchsfällen haben sich der VDMA und die IG Metall verpflichtet, gemeinsam aktiv zu werden. Nach Einschätzung von Lemb sind die Chancen für mehr Beschäftigung, die in grünen Technologien stecken, noch zu wenig erschlossen. Energiewende, nachhaltige Mobilität und die Produktion effizienter Produkte böten weltweit große Umsatzchancen für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau.
Der Branchendialog Maschinenbau ist Baustein eines breiter angelegten Dialogprozesses des Bundeswirtschaftsministeriums. Auch in anderen strategisch wichtigen Branchen finden solche Dialoge unter Beteiligung von Politik, Gewerkschaften und Verbänden statt oder sind als solche geplant. Als Dach dient die Initiative „Zukunft der Industrie“, die Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik im November gestartet haben. Ziel ist es, gemeinsam den Industriestandort Deutschland zu stärken. Dazu gehört auch, die Akzeptanz für Industrie in der Bevölkerung zu stärken. Unabdingbar sind mehr Investitionen in Infrastruktur, intensivere Anstrengungen in die Qualifizierung von Beschäftigten und die Digitalisierung der Arbeitswelt voranzutreiben.
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