Beim Autozulieferer Schaeffler wird es keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Dank der von IG Metall und Gesellschaftern geschlossenen Zukunftsvereinbarung.
Über den geplanten Stellenabbau hatte Schaeffler den Betriebsrat zunächst nicht informiert. Nun wurde festgelegt, dass alles getan werden müsse, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.
Gewerkschaftliche Zukunftsvereinbarung bei Schaeffler Die IG Metall wertet die Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen bei Schaeffler als Erfolg der gewerkschaftlichen Zukunftsvereinbarung mit dem Autozulieferer. „Entlassungen sind in dieser Krise keine Lösung, die wir akzeptieren, weder bei Schaeffler noch anderswo“, erklärte Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall. Schaeffler hatte einen Sparplan vorgestellt, mit dem in Deutschland 250 Millionen Euro Personalkosten eingespart werden soll. Das entspricht rund 4500 Stellen. Geplant sind unter anderem Altersteilzeit, freiwillige Aufhebungsverträge, die weitere Nutzung der Kurzarbeit und eine Arbeitszeitverkürzung. Dank der Zwischenvereinbarung wird auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet: „Damit trägt die Zukunftsvereinbarung, die die IG Metall mit den Gesellschaftern der Schaeffler Gruppe im Februar getroffen hat, erste Früchte“, so Huber.
Sicherung der Beschäftigung und der Standorte Der Gesamtbetriebsrat von Schaeffler ist über angebliche Stellenabbaupläne nicht informiert. Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Thomas Mölkner erinnerte zuvor daran, dass im Februar Tausende auch für Familie Schaeffler demonstriert hatten. Moelkner: „Es ist unmoralisch, wenn sie jetzt ihren Arbeitsplatz verlieren.“ Die IG Metall schlug daher vor, dass Schaeffler wie andere von der Krise betroffene Großunternehmen, statt zu entlassen beispielsweise die Kurzarbeit bis zu 24 Monaten nutzen könne. Seit Ende April verhandelte IG Metall Einzelheiten eine Zukunftsvereinbarung mit der Schaeffler-Familie. Dabei steht die Sicherung der Beschäftigung und der Standorte an erster Stelle.
Sicherung der Beschäftigung und der Standorte Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Thomas Mölkner erinnerte daran, dass im Februar Tausende auch für Familie Schaeffler demonstriert hatten. Moelkner: „Es ist unmoralisch, wenn sie jetzt ihren Arbeitsplatz verlieren.“ Die IG Metall schlug vor, dass Schaeffler wie andere von der Krise betroffene Großunternehmen, statt zu entlassen beispielsweise die Kurzarbeit bis zu 24 Monaten nutzen könne. Seit Ende April verhandelte IG Metall Einzelheiten eine Zukunftsvereinbarung mit der Schaeffler-Familie. Dabei stand stets die Sicherung der Beschäftigung und der Standorte an erster Stelle. Das ist nun gelungen.
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind notwendig, weitere hilfreiche Cookies sorgen dafür, diese Website und Ihre Nutzererfahrung zu verbessern.
Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Sie können Ihre Einwilligung zu ganzen Kategorien geben oder weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookies auswählen.