Engineering-Partner IAV
Tarifvertrag für studentische Beschäftigte abgeschlossen

Rund 300 studentische Beschäftigte der IAV GmbH können sich über eine planbare berufliche Zukunft freuen. Für sie gilt nun ein eigener Tarifvertrag, der ihnen faire Bezahlung und eine planbare Zukunft sichert. Das ist deutschlandweit einzigartig.


Es ist ein absolutes Novum: Mit der Ingenieursgesellschaft Auto und Verkehr (IAV) regelt erstmals ein Betrieb gemeinsam mit uns verbindlich die Rahmenbedingungen für alle im Betrieb beschäftigten Studierenden. „Und zwar unter Berücksichtigung der jeweiligen Phase ihrer akademischen Ausbildung“, sagt Garnet Alps, die für die IG Metall Niedersachen/Sachsen-Anhalt die Verhandlungen führte.

Konkret heißt das: Der Tarifvertrag gilt rückwirkend zum 1. Oktober 2015 für Studierende in Praxis, für Doktorandinnen und Doktoranden, Referendarinnen und Referendare sowie für Praktikantinnen und Praktikanten, die bei der IAV beschäftigt sind.

Studierende in Praxis beispielweise erhalten nun ein tarifliches Stundenentgelt von 13,98 Euro. Sind sie länger als zwei Jahre im Betrieb, werden sie zu 50 Prozent an Bonuszahlungen beteiligt, bereits nach dreimonatiger Betriebszugehörigkeit haben sie Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen in Höhe von monatlich 27 Euro. Zudem wurde ein Anspruch auf 30 Tage bezahlten Urlaub und das Recht auf die Teilnahme an betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen vereinbart. Auch jährliche Orientierungsgespräche, sowie Ausbildungs- und Rotationspläne wurden festgeschrieben. Stimmen die Studienleistungen und meistern sie die Abschlussprüfung, bekommen die Studierenden im Anschluss an das Studium außerdem eine unbefristete Stelle bei der IAV angeboten.

Auch die Bedingungen für Doktoranden, Referendare und Praktikanten legt der Tarifvertrag nun jeweils einheitlich fest.


Strukturierte und planbare berufliche Zukunft

Praktische Erfahrungen sammeln und theoretisches Wissen direkt anwenden lernen – das sind Gründe, warum Studierende schon während des Studiums eine Stelle im Betrieb antreten. Weitere sind der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit und einer Perspektive für die Zukunft. Bei der IAV können Studierende diese Wünsche nun erfüllen – und zwar strukturiert und planbar.

Garnet Alps von der IG Metall bezeichnet den erzielten Tarifabschluss als „Aushängeschild“: „Davon profitieren beide Seiten: Durch die guten Tarifbedingungen bei der IAV können die Beschäftigten ihren beruflichen Lebensweg planen und das Unternehmen bindet junge Ingenieurinnen und Ingenieure früh an das Unternehmen.“

Die IAV beschäftigt rund 6.000 Menschen an den Entwicklungszentren Berlin, Gifhorn und Chemnitz/Stolberg, sowie an vielen weiteren deutschen Standorten, unter anderem in Ingolstadt, München, aber auch in anderen Teilen Europas, in Asien sowie in Nord- und Südamerika. Zu den Kunden der IAV zähen nahezu alle Automobilhersteller und ihre Systemzulieferer.

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