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Bewerbung: So geht's

Wie du die Stellensuche richtig angehst

13.06.2016 Ι Ob bei der Suche nach dem Ausbildungsplatz oder dem ersten Job nach Ausbildung oder Studium: Wer sich bewerben möchte, sollte einige Dinge im Blick haben. Die wichtigsten Tipps haben wir hier für dich zusammengestellt.

Wo finde ich passende Stellangebote?

Wer nach einer neuen Stelle sucht, kann an ganz unterschiedlichen Stellen fündig werden:

 

  • bei der Agentur für Arbeit
  • durch Stellenanzeigen von Unternehmen im Internet oder in Printmedien
  • durch eine Initiativ- oder Kurzbewerbung
  • auf Job- und Karrieremessen
  • durch Personalberatungen und Jobvermittlungen
  • durch ein Stellengesuch
  • durch Freunde und Bekannte


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Vor der Ausbildung: Die Wahl des Ausbildungsplatzes will gut überlegt sein. Schließlich legst du damit den Grundstein für deine berufliche Zukunft. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gibt auf seiner Internetseite übersichtlich zusammengefasste Orientierungsmöglichkeiten bei der Berufswahl.

Nach der Ausbildung: Während deiner Ausbildung oder im Studium hattest du sicher Gelegenheit, deine Interessen auszuloten und deine Fähigkeiten zu entwickeln.

Im nächsten Schritt solltest du dir nun einige Frage stellen, um deine individuelle Ausgangssituation zu analysieren:

 

  • Welche Ausbildung habe ich?
  • Über welche persönlichen Eigenschaften verfüge ich?
  • Welche Fortbildungen habe ich absolviert?
  • In welchen Bereichen bin ich stark?
  • In welchen Bereichen bin ich schwach?


Die Antworten auf diese Fragen sind der Ausgangspunkt für deine Stellensuche. Denn dein persönliches Leistungsprofil sollte mit dem Anforderungsprofil einer Stelle möglichst deckungsgleich sein. Das heißt: Sind bestimmte Kriterien für eine Stelle ein "Muss", solltest du sie idealerweise auch erfüllen können.

Das bedeutet aber nicht, dass du es bei Stellen, deren Anforderungen du nicht zu 100 Prozent erfüllst, nicht auch versuchen kannst. Gibt es in der Branche, in der du bisher beschäftigt warst, aktuell nichts Passendes, dann sieh dich auch mal in anderen Branchen um. Das Wichtigste dabei: Du musst begründen können, warum du diese Stelle haben möchtest und warum du die oder der Richtige dafür bist.
 

Die Bewerbungsunterlagen - was sollte ich beachten?

 

Cpyright: panthermedia_A13462534Nachdem du eine interessante Stellausschreibung gefunden hast, geht es an die Bewerbung. Ob per Post oder als Online-Bewerbung - die Dinge, auf die du achten solltest, sind im Wesentlichen identisch. Die Basis für dein Bewerbungsschreiben bilden deine eingangs identifizierten Stärken.

Das Anschreiben: Das Anschreiben ist das Herzstück deiner Bewerbung. Hier stellst du dich dem Betrieb oder Unternehmen vor und machst deutlich, was dich an der ausgeschriebenen Stelle reizt.

Wenn du hier die Aufmerksamkeit des Lesers weckst und überzeugend erklärst, was du kannst und warum gerade du die oder der Richtige für den Job bist, bist du ein gutes Stück weiter auf dem Weg zu deinem neuen Job.
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Auf Folgendes solltest du beim Anschreiben achten:

 

  • Formuliere einen Einstieg, der interessant ist und Lust darauf macht, weiterzulesen.
  • Erkläre kurz und knapp, warum du die Stelle spannend findest
  • Nenne zwei bis drei wichtige Argumente, warum du für die Stelle geeignet bist
  • Optional kannst du erwähnen, wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist (Anzeige, Gespräch, Empfehlung)
  • Nenne deinen möglichen Eintrittstermin
  • Formuliere einen freundlichen Schluss, der zeigt, dass du dich über ein persönliches Gespräch freuen würdest
  • Checke das Anschreiben inhaltlich und formal: Rechtschreibfehler oder Kaffeeflecken sind ein absolutes No-Go!
  • Das Anschreiben sollte insgesamt nicht länger als eine Seite sein
     

Der Lebenslauf: Im Lebenslauf fasst du zusammen, welche Qualifikationen und Erfahrungen du in deiner schulischen und beruflichen Laufbahn bisher gesammelt hast.
 

Folgende Angaben müssen drin sein:
 

  • persönliche Daten
  • besuchte Schulen und Abschlüsse
  • Berufsausbildung und Berufspraxis
  • Wehr- und Ersatzdienst, freiwilliges soziales, kulturelles oder ökologisches Jahr, Betreuungs- und Erziehungszeiten
  • berufliche Weiterbildung
  • außerberufliche Weiterbildung
  • Sprachzertifikate
  • ehrenamtliches und soziales Engagement
     

Den Lebenslauf kannst du chronologisch oder thematisch gliedern. Am Ende sollte aber immer Ort, Datum und Unterschrift stehen.

Auch ein Bewerbungsfoto gehört mit in den Lebenslauf. Dabei solltest du nicht vergessen: Das Foto vermittelt dem Betrachter einen sehr direkten ersten Eindruck deiner Person. Es verschafft dir gleichzeitig die Möglichkeit, dich von anderen positiv abzuheben und einen sympathischen Eindruck zu machen. Du solltest dir daher gut überlegen, welche Kleidung oder welche Körperhaltung du wählst und welcher Bildausschnitt und welches Format sich besonders eignen. Profis aus dem Fotostudio können dir dabei helfen.

Im Anschluss solltest du deiner Bewerbung noch die Anlagen beifügen. Dazu zählen unter anderem:
 

  • Schulzeugnisse
  • Arbeitszeugnisse
  • Weiterbildungszertifikate
  • Seminarbescheinigungen
  • Empfehlungsschreiben
     

Im Falle einer schriftlichen Bewerbung reichen hier selbstverständlich Kopien der Originaldokumente.
 

Was muss ich beim Bewerbungsgespräch beachten?

Warst du mit deinen Bewerbungsunterlagen erfolgreich, folgt meist ein Vorstellungsgespräch.

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Foto: panthermedia/JohannesWalther

Wer dabei einen guten Eindruck hinterlassen will, sollte auch hier auf einige Dinge achten:
 

  • Informiere dich vorher gründlich über den Betrieb oder das Unternehmen
  • Überlege noch einmal für dich, warum du besonders geeignet bist für die entsprechende Stelle und hab die passenden Argumente dafür parat
  • Checke die Rahmenbedingungen: In der Tarifinfo kannst du Gehaltstabellen, Urlaubsansprüche und vieles mehr nachlesen. Bei weiteren Fragen kannst du dich an die IG Metall vor Ort wenden
  • Notiere dir alle Fragen, die du deinem Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch stellen möchtest
  • Überlege dir vorher wie du anreist und plane genügend Zeit ein: Zu spät kommen, geht gar nicht!
  • Wähle ein der Stelle und dem Betrieb angemessenes Outfit. Wichtig ist aber auch: Du solltest dich wohlfühlen. Wer sich "verkleidet" fühlt, wirkt meist nicht überzeugend.
     

Was kann ich nach dem Bewerbungsgespräch tun?

Auch wenn das nicht schön ist, jetzt heißt es: Abwarten. In der Regel wird am Ende des Bewerbungsgesprächs vereinbart, wer sich wann bei wem meldet. Ist das nicht der Fall, frag einfach höflich nach, wie es nun weitergeht.

Links und Zusatzinformationen
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Ausbildungsvergütung. Foto: Webgalerist/Fotolia.de
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