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Für gewerkschaftlich Aktive: Studieren mit der Hans-Böckler-Stiftung

Stipendien

Studieren ja - aber kein Geld? Die gewerkschaftliche Hans- Böckler-Stiftung (HBS) hilft. Anders als andere Träger fördert die HBS nicht nur die "Besten", sondern gezielt gewerkschaftlich und politisch Engagierte - und sozial Benachteiligte.
Wer gewerkschaftlich und politisch engagiert ist und studieren will - aber kein Geld hat, kann sich um ein Stipendium bei der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung (HBS) bewerben. Während andere Studienförderwerke "Elitenförderung" betreiben mit Stipendien für die "Leistungsbesten", die ohnehin meist aus gutbetuchten Akademikerfamilien kommen, steht die HBS für Chancengleichheit.

Wer wird gefördert?
Neben Studium und Promotion an Unis und Fachhochschulen fördert die HBS auch studienbegleitende Praktika im Betrieb und das Nachmachen des Abiturs auf dem zweiten Bildungsweg. Und vor allem: Nicht nur die Leistung zählt. Das gewerkschaftliche und politische Engagement der Bewerber ist zentrale Voraussetzung. Die Bewerbung läuft über die IGMetall-Verwaltungsstellen vor Ort. Daneben vergibt die HBS Stipendien für sozial Benachteiligte, aus bildungsfernen und Migrantenfamilien, die anderswo kaum eine Chance bekommen.

Geld und Rat
Derzeit fördert die HBS 2200 Studierende mit 22 Millionen Euro jährlich. Bis zu 585 Euro monatlich bekommen Stipendiaten bei der HBS. Neben Geld bietet die HBS einweites Betreuungs- Netzwerk: Fachreferate, bei der HBS, 400 Vertrauensdozenten, ehemalige Stipendiaten als Mentoren - und 45 Stipendiatengruppen an vielen Hochschulstandorten bundesweit. Diese einzigartige Betreuung ist möglich, weil die HBS nicht nur über Bundesmittel, sondern auch über eigene Mittel verfügt: Anders als die Arbeitgeber führen gewerkschaftliche Aufsichtsratsmitglieder ihre Tantiemen ab - an die HBS. So fördert Mitbestimmung die Bildung.
Links und Zusatzinformationen
Checkliste Böckler-Stipendium
  1. Gewerkschaftlich engagiert, etwa in Betriebsrat oder Jugendvertretung? Politisch engagiert, in Parteien oder sozialen Projekten?
  2. Gerade Abitur, oder in den ersten Semestern? Bereits im Beruf - und Mut zu Abitur und Studium?
  3. Sprich Deine IG Metall-Verwaltungsstelle vor Ort an. Die Gewerkschaften schlagen der Stiftung die Bewerber vor.
  4. Auch die Stipendiatengruppen der HBS, also die Studierenden selbst, können Bewerber vorschlagen.
  5. An allen großen Hochschulen gibt es HBS-Vertrauensdozenten - gewerkschaftlich organisierte Hochschullehrer, die beraten und begutachten.