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Wahlen der Schwerbehindertenvertretungen
„Gute Arbeit – barrierefrei – Deine SBV-Wahl“
So lautete das Motto der letzten Wahlen der Schwerbehindertenvertretungen (SBV) im Herbst 2018. Die SBV leistet einen wesentlichen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe und sozialen Integration behinderter und beeinträchtigter Menschen im Betrieb.

Schwerbehindertenvertretungen (SBV) werden in Betrieben mit mindestens fünf Schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Arbeitnehmern gewählt. Nach dem neunten Buch des Sozialgesetzbuches ist die SBV die rechtlich anerkannte Interessenvertretung schwerbehinderter Beschäftigten und besteht aus mindestens einer Vertrauensperson und einer Stellvertreterin oder einem Stellvertreter.


Kompetente Ansprechpartnerinnen und -partner

Schwerbehindertenvertretungen haben – wie Betriebsräte – eigene Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte. Sie sind an den Sitzungen des Betriebsrates beteiligt sowie an den Besprechungen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat. Unterstützt von Betriebsräten und Vertrauensleuten sind sie eine starke Interessenvertretung für behinderte und beeinträchtigte Menschen in den Unternehmen.

Schwerbehindertenvertreter achten unter anderem darauf, dass geltende Gesetze, Vorschriften und Tarifverträge eingehalten werden. Sie sind kompetente Ansprechpartner bei Maßnahmen, den Arbeitsplatz zu sichern und beraten beispielsweise Arbeitnehmer, wenn sie den Grad ihrer Behinderung ermitteln und feststellen lassen wollen.


Vorsorge, Schutz, Teilhabe

Stress und Arbeitsverdichtung im Betrieb machen auch vor Menschen mit Behinderung nicht Halt. Gesundheitsrisiken nehmen zu, oft fehlt es an alters- und gesundheitsgerechten Arbeitsbedingungen. Hinzu kommen der demografische Wandel und sich ständig ändernde Organisationsprozesse, mit denen sich die Schwerbehindertenvertretungen und Betriebsräte auseinandersetzen müssen.

Schwerbehindertenvertreter leisten einen wesentlichen Beitrag zur Vorsorge, zum Schutz und zur Teilhabe. Ihre zentralen Anliegen sind gute und barrierefreie Arbeit sowie eine inklusive Teilhabepolitik. Das heißt: Sie machen sich im Betrieb dafür stark, dass alle Menschen gleichberechtigt miteinander arbeiten können, ihnen die gleichen Chancen und Möglichkeiten offen stehen und niemand ausgegrenzt wird.


SBV-Wahlen: Fragen und Antworten

Betriebsrat

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