PRESSE-STATEMENT
Industrielle Wertschöpfung sichern und Arbeitsplätze halten

Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, auf der Standortkonferenz des Bundeswirtschaftsministeriums +++ Die Stärkung des Standortes erfordert staatliches Handeln und eine schlüssige Industriepolitik +++ Partner im Bündnis Zukunft der Industrie verabschieden gemeinsame Erklärung


Jörg Hofmann: „Wenn es jetzt nicht gelingt, die Konjunktur zu stimulieren und die Nachfrage anzukurbeln, werden künftig die Ressourcen fehlen, um die Transformation zu gestalten. Dann werden wir Schiffbruch erleiden, weil wir nicht wissen, was und wie wir morgen produzieren wollen. Die Stärkung des Standortes erfordert aktives staatliches Handeln und eine schlüssige Industriepolitik. Ziel muss sein, industrielle Wertschöpfung in Deutschland und in Europa zu sichern und Arbeitsplätze zu halten. Das Rezept darf nicht lauten: Schließen und Verlagerung in Billiglohnländer. Fachkräfte sind ein entscheidender Standortfaktor. Standortpolitik muss immer aus Sicht der Beschäftigten gedacht werden. Deshalb kommt es darauf an, dass Qualifizierung, Weiterqualifizierung und auch die duale Berufsausbildung durch Corona nicht unter die Räder kommen. Mitbestimmung und starke Sozialpartner sind dafür eine wesentliche Voraussetzung.“

zur gemeinsamen Erklärung der Partner für Industrie

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