PRESSE-STATEMENT
IG Metall: Der Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus muss jeden Tag stattfinden

IG Metall gedenkt den Opfern des Mordanschlags in Hanau vom 19. Februar und fordert politische Konsequenzen +++ Christiane Benner: „Aufklärungs-, Präventions-, Erinnerungsarbeit besser ermöglichen und finanzieren“


Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, zum Jahrestag des Anschlags in Hanau:

„Nur 5 Minuten. Mehr brauchte es nicht, um neun Menschen zu ermorden, um Familien und Freunden ihre Lieben zu rauben. Am Jahrestag des Mordanschlags in Hanau sind unsere Gedanken und unsere Trauer bei den Opfern, bei ihren Familien und Freunden.

Der 19. Februar wird eine Mahnung bleiben. Eine Mahnung, dass der Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus jeden Tag stattfinden muss. Dafür braucht es klare Positionen, es braucht Geld, es braucht Personal. Aufklärungs-, Präventions-, Erinnerungsarbeit müssen besser ermöglicht und finanziert werden. Rassistische Taten müssen gesetzlich als extremistische Kriminalität eingestuft und behandelt werden.

Wir fordern, dass die Erinnerung an alle rechtsextremen Morde – ob Halle, Kassel, Hanau oder NSU - lebendig bleibt und dass daraus endlich politische Konsequenzen gezogen werden.“

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