PRESSE-STATEMENT
„Das ist ein Gebot der Gerechtigkeit“

Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, zur Angleichung der Arbeitszeiten Ost.


Am 16. Mai tagten die Tarifkommissionen der Metall- und Elektroindustrie aus ganz Ostdeutschland erstmals gemeinsam in Berlin. Kurz vor dem 4. Gespräch zur Angleichung der Arbeitszeit in Ostdeutschland am 21. Mai war die klare Aussage: „Unsere flexible und gute Arbeit braucht die 35-Stundenwoche!“ Der Schulterschluss der ostdeutschen Belegschaften wurde in einer betrieblichen Aktionswoche vom 6. bis 11. Mai mit vielfältigen Aktionen in den Betrieben und vor den Werktoren deutlich.

Jörg Hofmann: „Vor 30 Jahren fiel die Mauer. Doch immer noch bestehen Unterschiede zwischen Ost und West, auch in den Tarifverträgen. Das versteht heute niemand mehr und das wird mit Grund als Unrecht betrachtet. Diese Unterschiede sind in nichts begründet, schon gar nicht in Produktivität und Effizienz. Gerade von jungen Menschen wird massiv eingefordert, dass endlich die Angleichung der Arbeitszeit durchgesetzt wird. Das ist ein Gebot der Gerechtigkeit.“

 

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