PRESSESTATEMENT
Milliarden an Steuern für die Finanzwirtschaft ohne Perspektive für gute Renten

IG Metall kritisiert +++ Anlässlich der zweiten und dritten Lesung des Altersvorsorgereformgesetzes heute im Bundestag sagt IG Metall-Sozialvorstand Hans-Jürgen Urban:

27. März 202627. 3. 2026


„Wer glaubt, die Rentenprobleme dieses Landes ließen sich mit privaten Finanzprodukten lösen, irrlichtert gewaltig. Diese Reform marschiert im Eiltempo weiter auf dem Holzweg individueller privater Altersvorsorge – und am Ende dieses Holzwegs steht keine sichere Altersversorgung, sondern ein neues Labyrinth aus zwar subventionierten, aber doch einseitig von Beschäftigten zu finanzierenden Angeboten ohne garantierte Leistung. Das ist keine solidarische Alterssicherung. Hier wird versucht, Kapital für Risikoinvestitionen zu mobilisieren und hierfür die Alterssicherungspolitik zu instrumentalisieren.

Ärgerlich ist dabei auch, dass von Seiten der Bundesregierung bei jeder Gelegenheit auf die kommenden Reformergebnisse der Rentenkommission verwiesen wird. Gleichzeitig boxt die Bundesregierung aber bereits eine Rentenreform nach der nächsten durch den Bundestag. Die Rentenkommission der Bundesregierung droht so zur Farce zu werden.“

 

Weitere Informationen und Pressebilder von Hans-Jürgen Urban 

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