PRESSE-STATEMENT
„Der Autogipfel hat die Richtung vorgegeben, aber noch fehlen die notwendigen konkreten Maßnahmen“

Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, zu den Ergebnissen des „Autogipfels“ am 24. Juni 2019 im Kanzleramt


Jörg Hofmann: „Der Autogipfel hat Klarheit geschaffen, dass wir auf vollelektrische und hybride Antriebe setzen müssen, wenn wir die Klimaziele 2030 erreichen wollen. Brennstoffzelle und synthetische Kraftstoffe müssen weiterentwickelt werden und sind langfristig eine notwendige Ergänzung zur Dekarbonisierung des Verkehrs bis 2050.

Damit ist klar: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur und der Batteriezellenfertigung in Deutschland müssen Priorität haben. Deutlich wurde auch, dass parallel zum Hochlauf der Elektroantriebe die Verbrennungsmotoren optimiert werden müssen und dass wir stabile Wertschöpfungsketten brauchen.

Einvernehmen bestand auch darin, dass arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Flankierung der Transformation notwendig sind, um die Menschen im Wandel mitzunehmen.

Die Uhr tickt. Der Autogipfel hat die Richtung vorgegeben, aber noch fehlen die notwendigen konkreten Maßnahmen. Darauf drängen wir. Für Sicherheit im Wandel für die Beschäftigten und eine gelingende Mobilitäts- und Energiewende. Dafür demonstrieren wir am kommenden Samstag in Berlin.“

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