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IG Metall fordert zeitnah Gespräche über Verselbständigung von thyssenkrupp Steel ohne Jindal

Gespräche mit Jindal Steel International über eine Beteiligung an thyssenkrupp Steel Europe pausieren +++ Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender der IG Metall und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der thyssenkrupp AG:

2. Mai 20262. 5. 2026


Wie die thyssenkrupp AG heute mitteilt, sollen die Gespräche mit Jindal Steel International über eine Beteiligung an thyssenkrupp Steel Europe pausieren. Dazu Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender der IG Metall und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der thyssenkrupp AG:

„Nach der Episode mit dem Investor Daniel Kretinsky droht sich nun der geplante Einstieg von Jindal Steel International zur nächsten Hängepartie zu entwickeln. Die IG Metall plädiert deshalb für einen klaren Schnitt und ein Ende der Gespräche ohne Hintertür. Die anhaltende Unsicherheit belastet die Beschäftigten.

Wir teilen die Analyse von Herrn López zu den Zukunftsaussichten von thyssenkrupp Steel: Mit der Neuaufstellung des Stahlbereichs auf Grundlage des mit der IG Metall vereinbarten Sanierungstarifvertrags entsteht ein wirtschaftlich stabiles Unternehmen.

Ich fordere Herr López und das Management auf, zeitnah in Gespräche mit der IG Metall einzutreten, um eine tragfähige Lösung für eine Verselbstständigung des Stahlbereichs aus eigener Kraft zu entwickeln.

Stahl ist für die industrielle Wertschöpfung in Europa überlebenswichtig. Ich bin überzeugt: thyssenkrupp Steel hat die Kraft, eigenständig und erfolgreich am Markt zu bestehen – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.“

 

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