PRESSE-STATEMENT
„Die IG Metall steht weiterhin für die Stärkung des Flächentarifvertrages, gerade in Ostdeutschland“

Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, zu den ergebnislos beendeten Gesprächen zur Angleichung der Arbeitszeit in Ostdeutschland


Jörg Hofmann: „Das Blockadeverhalten der Arbeitgeber ist eine Provokation. 30 Jahre nach dem Mauerfall wollen sie die „soziale Grenze“ weiter bestehen lassen. Wenn die Entscheidung über die Arbeitszeit – so wie es die Arbeitgeber fordern - auf die Betriebsebene verlagert wird, würde die ohnehin schwache Tarifbindung im Osten weiter ausgehöhlt. Gesamtmetall sollte sich angesichts des Zulaufs der Rechtspopulisten gut überlegen, ob sie Ostdeutschland zum Exerzierfeld ihrer Deregulierungsfantasien machen wollen. Die IG Metall steht weiterhin für die Stärkung des Flächentarifvertrages, gerade in Ostdeutschland.“

 

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