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Zukunft der Elektroindustrie

IG Metall für Verschiebung des Halogenlampenverbots

28.05.2014 Ι Bis zu 11 000 Industriearbeitsplätze könnten in Europa erhalten und das entsprechende technische Know-how gesichert werden. Deswegen spricht sich die IG Metall dafür aus, den Entschluss zu überdenken, Halogenlampen für Hochvoltanwendungen zu verbieten. Das Verbot sollte nicht wie ursprünglich geplant ab 2016 umgesetzt, sondern auf 2020 verschoben werden.

Für den Endverbraucher ist bislang nicht absehbar, ob es vor 2020 zu befriedigenden LED-Lösungen kommen wird, die alle wichtigen Anforderungen erfüllt. Geklärt werden müssen nämlich noch die Fragen der Dimmbarkeit, höhere Wattagen und die Farbwiedergabe. Letztlich braucht es auch einen verbraucherfreundlichen Preis.

In den nächsten Monaten müsste dann allerdings ein Prozess eingeleitet werden, um die Zukunftsperspektive für die Lampen- und Leuchtenindustrie in Deutschland und in Europa zu klären.

"Politik, Forschung und Unternehmen sind hier in der Verantwortung, die Chancen zu schaffen und zu nutzen, zukunftsfähige LED-Technologien zu entwickeln und in Industriearbeitsplätze umzusetzen", erklärt Jürgen Kerner. "Unser Interesse, von IG Metall und Beschäftigten, ist es, in einem mitbestimmten Prozess mit den Unternehmen der Branche, die Zukunft der Elektroindustrie zu entwickeln und damit Industriearbeitsplätze und Wertschöpfung in Europa zu erhalten."

Die Kommission in Brüssel sollte den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Denn es geht nicht gegen sinnvolle Energie-Einsparungsziele, sondern darum, Verbraucher- und Beschäftigteninteressen miteinander zu denken und umzusetzen.

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