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Zeitschrift Gute Arbeit - November 2011

Zeitschrift Gute Arbeit - November 2011

Wenn Schichtarbeit, dann ergonomisch

02.12.2011 Ι Unternehmen verlängern die Laufzeiten der Maschinen und Anlagen. Damit nehmen auch Schichtarbeit und atypische Arbeitszeiten rasant zu. Wer diesem belastenden Arbeitsrhythmus dauerhaft ausgesetzt ist, gefährdet seine Gesundheit. Deshalb sagt die IG Metall: Ergonomische Schichtarbeit ist gut, weniger Schichtarbeit ist besser.

Seit Frühjahr 2010 füllen sich die Auftragsbücher in der Metall- und Elektrobranche konitnuierlich. Für die Beschäftigten bedeutet das wieder längere und auch atypische Arbeitszeiten. Zur bereits deutlich ausgeweiteten Schichtarbeit kommen noch Sonderschichten hinzu.

IG Metall-Tagung zur ergonomischen Schichtarbeit

Seit rund 20 Jahren nehmen die atypischen Arbeitszeiten extrem zu, 2009 waren bereits 60 Prozent aller Arbeitskräfte davon betroffen. Der klassische Acht-Stunden-Arbeitstag zwischen neun und 17 Uhr, der ein "normales" Alltagsleben erleichtert, befindet sich in der Defensive. Höchste Zeit, die ergonomische Gestaltung von Schichtarbeitsplänen voranzubringen, denn das Arbeiten gegen die innere Uhr setzt der Gesundheit am schlimmsten zu.

Im September 2011 beschäftigte sich eine IG Metall-Tagung in Frankfurt am Main mit dem Thema "Schicht- und Nachtarbeit ergonomisch gestalten". Dort griffen Betriebsräte und Fachleute nicht nur Neues aus der Wissenschaft auf, sondern analysierten die aktuellen Arbeitszeittrends. Im Fokus standen die Mitbestimmungs- und Gestaltungsrechte der Betriebsräte bei der Umsetzung ergonomischer Schichtarbeit.

Betriebsräte und Vertrauensleute können sich die Vorträge und Materialien zur Tagung im Extranet (unter Praxis - Rat+Tat) herunterladen. Bei Fragen hilft Thomas Veit vom IG Metall Vorstand weiter.

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