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Gute Arbeit 1 / 2010

Zeitschrift Gute Arbeit - Januar 2010: weitere Themen kurz angerissen

Der Arbeit wieder ein Maß geben

Psychostress am Arbeitsplatz scheint sich zum Schüsselproblem der modernen Arbeitswelt auszuwachsen. Die Folge: mehr Krankschreibungen und Frühberentungen. Die Ursachen sind bekannt: Die Leistungsschraube wird immer mehr angezogen, gleichzeitig greifen Unsicherheit und Prekarität um sich. Viel Leistungsdruck, wenig materielle und soziale Anerkennung - das sind Stressfaktoren, die die Gesundheit schädigen. Die Aufgaben, die auf die Prävention zukommen, sind gewaltig, auch für Betriebsräte und Vertrauensleute. Die Gefährdungsbeurteilung hat dabei eine Schlüsselfunktion. Dort wo aber der Schaden schon angerichtet ist, geht es darum, die erkrankten Beschäftigten wieder ins Arbeitsleben zu integrieren und einzugliedern. Lesen Sie dazu unsere Beiträge im "Thema des Monats" in der Januar-Ausgabe. Den Artikel "Psychische Erkrankte im Betrieb" von Beate Eberhardt gibt es im Volltext auf dieser Seite zum Herunterladen.

Innovationen können auch mehr schlechte Arbeit bedeuten
Termin- und Leistungsdruck nehmen unter den Beschäftigten deutlich zu. Das zeigen Ergebnisse der jüngsten Betriebsrätebefragung zu Innovation, Arbeitsbedingungen und Gesundheitdes des WSI, dem wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung. Sehr viele Betriebe sind zwar innovationsfreudig, aber die Folgen von Innovationen sind zwiespältig: Oft sind sie mit neuen Belastungen und Unsicherheiten sowie schlechterer Arbeitsqualität verbunden. Unseren Beitrag dazu gibt es auf den Internetseiten von Gute Arbeit zum Herunterladen (PDF).

Erwerbslosigkeit kann krank machen
Erwerbslosigkeit ist allgegenwärtig und für viele dauerhaft. Wer erwerbslos wird, erlebt dies meist als eine schwere Belastung: finanziell, beruflich, aber auch gesundheitlich und psychisch. Sind schon viele Beschäftigte gesundheitlich über Gebühr gefährdet, so sind es Erwerbslose noch sehr viel mehr. Das belegen Daten aller Krankenkassen und viele Untersuchungen. Dabei gibt es durchaus Ansätze, präventiv die Gesundheit von Erwerbslosen zu fördern - dies müsste jedoch viel stärker genutzt werden. Mehr dazu in der Januar-Ausgabe von Gute Arbeit.

Gute Arbeit in der Krise - ein Zukunftsprojekt
Die seit wenigen Tagen vorliegende Ausgabe 2010 des Buches "Gute Arbeit. Handlungsfelder für Betriebe, Politik und Gewerkschaften" richtet den Blick von der krisenhaften Gegenwart in die Zukunft: Vitale Interessen der Beschäftigten an guten Arbeitsbedingungen werden verletzt. In Zukunft sollen sie noch häufiger als bisher Arbeitsbedingungen hinnehmen, die prekär und nicht Existenz sichernd sind, die krank machen und ihre langfristige Arbeitsfähigkeit und psychische Gesundheit untergraben. Hieraus erwachsen Widerstandsinitiativen und gewerkschaftliche Strategie- und Aktionsansätze, die mittlerweile ein beachtenswertes Niveau haben. Das neue Buch bietet dazu Debattenbeiträge und ein Forum für den Erfahrungsaustausch. Weiterhin stellt es unterschiedliche strategische Lösungsansätze zur Diskussion.

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