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Gute Arbeit 1 / 2009

Zeitschrift Gute Arbeit - Januar 2009: weitere Themen kurz angerissen

Ran an die psychischen Belastungen

Psychische Belastungen in Gefährdungsbeurteilungen einzubeziehen ist und bleibt eine mühsame Angelegenheit. An Verfahren und Instrumenten fehlt es nicht. Umso wichtiger ist eine Initiative der IG Metall, für solche Verfahren Qualitätskriterien und Mindeststandards zu entwickeln, um Betriebsräten die Entscheidung zu erleichtern. Fehlende Erfahrungen und unzureichendes Wissen wirken oft als Bremse für gute Gefährdungsbeurteilungen. Die Lernprozesse sind oft langwierig, es müssen - bei allen Akteuren - Widerstände überwunden und Bedenken ausgeräumt werden.
Lesen Sie dazu unsere Beiträge im "Thema des Monats" der Januar-Ausgabe.

Wissenschaftlich belegt: Berufskrankheit durch Benzol
Wenn ein Beschäftigter an einer schweren Erkrankung der Lymphdrüsen leidet und über Jahre hinweg an seinem Arbeitsplatz einer inhalativen und dermalen Belastung durch benzolhaltiges Benzin ausgesetzt war, so ist von einer Berufskrankheit im Sinne des Berufskrankheitenrechts auszugehen. Denn Benzol wird erwiesenermaßen über die Atemwege und durch die Haut aufgenommen. Eine sorgfältige Arbeitsanamnese kann dabei entscheidend sein, um eine Erkrankung als Berufserkrankung zur Anerkennung zu bringen.
Den Beitrag von Wolfgang Hien im Volltext zum Herunterladen (PDF)

40 Jahre BAR: Reha vor Rente
Die Rehabilitationsträger haben vom SGB IX Hausaufgaben aufbekommen: Gemeinsame Servicestellen einzurichten, die rasche Reha-Lösungen aus einer Hand im Sinne der Betroffenen realisieren sollen. Doch in der Praxis hapert es gewaltig. Die Bilanz zum 40. Geburtstag der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation verweist auf Errungenschaften und auf Baustellen.
Außerdem in der Rubrik Prävention & Teilhabe der Januar-Ausgabe: Seminare 2009, Infos zur ratifizierten UN-Konvention und vom Europäischen Behindertenforum.

Für Frauen nur Teilzeitjobs?
Je mehr Kinder ein Mann hat, desto länger sind seine Arbeitszeiten, je mehr Kinder eine Frau hat, desto kürzer arbeitet sie. Das zeigt eine Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation. Trotz aller öffentlichen Bekenntnisse zu mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat sich der Einfluss von Ehe und Kindern auf die Arbeitszeiten von Frauen in den letzten Jahren weiter verstärkt. Frauen werden zunehmend mit Mini- und Teilzeitjobs abgespeist.
Mehr dazu im Januarheft.

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