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Warum die IG Metall Prozente und keine Festbeträge fordert

Warum die IG Metall Prozente und keine Festbeträge fordert

Mehr Prozente statt Einmalzahlung

08.05.2012 Ι Die IG Metall fordert in der Metall-Tarifrunde 6,5 Prozent mehr Geld. Damit die Entgelte auch in den Tariftabellen steigen. Die Arbeitgeber würden dagegen lieber alles so lassen und nur einmal einen Pauschalbetrag zahlen. Eine sogenannte Einmalzahlung. Das sieht auf den ersten Blick gut aus, ist es aber auf lange Sicht nicht. Warum, das erklären wir in unserem Video.
Eins, zwei oder drei Prozent mehr Geld statt einen festen Einmalbetrag - das fordert die IG Metall. Und zwar aus einem guten Grund. Denn langfristig bringt den Beschäftigten eine prozentuale Erhöhung ihres Entgeltes finanziell mehr als ein Pauschalbetrag. Denn bei einer Einmalzahlung steigen die Werte in den Tariftabellen nicht. Die Entgelte bleiben genauso hoch wie nach der letzten Lohnerhöhung.

Prozentuale Erhöhungen machen sich dagegen langfristig bemerkbar. Das zeigt unsere Berechnung: Wenn jedes Jahr drei Prozent mehr Geld gezahlt würden, dann sind die Engelte in der Metall- und Elektroindustrie nach zehn Jahren etwa um ein Drittel höher als jetzt. Steigen die Verdienste jährlich um vier Prozent, dann ist das Entgelt nach zehn Jahr fast um die Hälfte höher. Bei einer sechsprozentigen Erhöhung bekommen die Beschäftigten nach diesem Zeitraum sogar fast 80 Prozent mehr.


Ganz anders funktioniert es bei einer Einmalzahlung. Wie der Name schon sagt: Den festgelegten Betrag bekommen die Beschäftigten nur ein einziges Mal. Die Tariflöhne bleiben bei einer Einmalzahlung dann immer gleich hoch. Deshalb fordert die IG Metall eine prozentuale Erhöhung: 6,5 Prozent - das ist fair und gerecht.

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Metall-Tarifrunde 2012

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