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Viel erreicht in Sachen Leiharbeit

Gemeinsam für mehr Gerechtigkeit: Wir gestalten faire Arbeit

09.10.2014 Ι Die IG Metall hat politisches Gewicht. Sie greift Themen auf, fordert Lösungen und macht Vorschläge. Zum Beispiel bei der Leiharbeit. Mit und für unsere Mitglieder konnten wir in den letzten Jahren wichtige Verbesserungen in der Leiharbeitsbranche durchsetzen. Denn: wir sind auch die Gewerkschaft für Leiharbeitnehmer - und wir mischen uns ein.

Leiharbeitnehmer verdienen ein Drittel bis die Hälfte weniger als Stammbeschäftigte, haben unsichere Arbeitsplätze und sehen kaum Perspektiven für sich und ihre Familien. Leiharbeit wird gezielt dazu eingesetzt, Personalkosten zu sparen. Die Stammbelegschaften schrumpfen, die Randbelegschaften wachsen. Es gibt Betriebe, in denen besteht die Belegschaft aus bis zu 50 Prozent aus Leihkräften. 

Leiharbeit und die damit einhergehenden Ungerechtigkeiten sind seit einigen Jahren eines der zentralen Themen der IG Metall. Unter dem Motto "Gleiches Geld für gleiche Arbeit" fordern wir, dass Schluss sein muss mit der ungleichen Behandlung und Bezahlung innerhalb der Belegschaften. Mit zahlreichen Aktionen ist in den letzten Jahren eine breite Öffentlichkeit dafür sensibilisiert worden. Auch die betroffenen Leiharbeitnehmer fühlen sich in der IG Metall zu Hause: Zehntausende sind im Zuge der Kampagne "Gleiches Geld für gleiche Arbeit"  Gewerkschaftsmitglied geworden. Dadurch haben sie unseren Forderungen den nötigen Nachdruck verliehen. 

Gemeinsam viele Verbesserungen erreicht
Gemeinsam mit Betriebsräten und Vertrauensleuten, mit den Stammbelegschaften und den Leiharbeitnehmern ist es gelungen, mehr als 1200 Haustarifverträge oder Betriebsvereinbarungen durchzusetzen. Das brachte tausenden Leiharbeitskräften in diesen Betrieben eine deutliche Besserstellung. Einen wichtigen Durchbruch konnte die IG Metall 2012 erreichen: Den Tarifvertrag Leiharbeit. Seit Inkrafttreten des Tarifvertrags haben sie Anspruch auf einen Branchenzuschlag von bis zu 50 Prozent, wenn sie in Betrieben der Metall- und Elektroindustrie eingesetzt sind. Für einen entliehenen Facharbeiter bringt das zwischen 246 und 819 Euro mehr pro Monat. Der Tarifvertrag sichert den Leihbeschäftigten auch alle Ansprüche aus betrieblichen Regelungen des Entleihbetriebs.  

Leiharbeit: Wir bleiben dran!
In der Leiharbeitsbranche ist aber auch der Gesetzgeber gefordert. Durch Tarifverträge können zwar punktuell Verbesserungen erreicht werden, nur durch stärkere gesetzliche Reglementierungen kann das Grundproblem in den Griff bekommen werden. Als IG Metall bleiben wir deshalb weiter am Thema Leiharbeit dran - und zwar auf der betrieblichen, gesellschaftlichen und politischen Ebene. Unser Ziel bleibt: gleiches Geld für gleiche Arbeit - und zwar vom ersten Tag an.

Mitglied werden ...
und sich einbringen - das gehört zusammen in der IG Metall. Gerechtigkeit und Solidarität sind keine leeren Worte, sondern der Motor, der uns bewegt. Erfolgreich sind wir, weil wir viele sind. Auch in Zukunft braucht es eine starke IG Metall, in der sich Beschäftigte organisieren, um für ihre Belange zu streiten. Eine starke IG Metall kann sich nicht nur in den Unternehmen Gehör verschaffen. Sie hat auch in der politischen Debatte mehr Gewicht. Bei uns sind Sie in guter Gesellschaft!

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Links und Zusatzinformationen
Mit Tarifvertrag geht's gerechter zu:

beim Entgelt, beim Urlaub, bei der Arbeitszeit - und es gibt Rechtsschutz. Aber: Nur Mitglieder haben einen Anspruch darauf.

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Hotline für Mitglieder

Für alle Fragen rund um die Leiharbeit hat die IG Metall für Leiharbeitnehmer, die Mitglied sind, eine Hotline eingerichtet. Unter 0800 - 4463488 können sie sich kostenfrei beraten lassen.

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