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UAW gründet Local bei VW in Chattanooga

Beteiligung und Mitbestimmung im Süden der USA

15.07.2014 Ι Die Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) wird im Volkswagen-Werk im US-amerikanischen Chattanooga eine Vertretung eröffnen. Die IG Metall begrüßt das, da die UAW nun die Interessen der Beschäftigten in und um Chattanooga warnehmen kann. Als wichtigen Schritt für die Mitbestimmung im VW-Konzern bewertet die IG Metall zudem die Entscheidung, dass der Konzernbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh künftig im Board von Volkswagen USA vertreten sein wird.

"Die IG Metall begrüßt, dass die UAW in Chattanooga eine Local gründen wird. Das sichert in und um Chattanooga eine gewerkschaftliche Vertretung, die vielen Beschäftigten wichtig ist und bislang nicht möglich war", sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall Detlef Wetzel. Er erwarte im Sinne der Mitbestimmung bei Volkswagen, dass das Unternehmen mit der neu gegründeten Local 42 der UAW konstruktiv zusammenarbeitet. "Beteiligung und Mitbestimmung müssen auch im Süden der USA Fuß fassen. Die IG Metall wird sich weiter gegen gewerkschaftsfreie Zonen engagieren", so Wetzel.

Sichere Arbeit und Mitbestimmung seien das weltweite Erfolgsmodell von Volkswagen. Deshalb begrüße die IG Metall ebenfalls, dass mit dem VW-Konzernbetriebsratsvorsitzenden Bernd Osterloh künftig auch ein Arbeitnehmervertreter im Board von Volkswagen USA vertreten sein wird. Wetzel: "Dies ist ein wichtiger Schritt für die Mitbestimmung im Volkswagenkonzern."

Mit der Vergabe des neuen Modells B-SUV an den Standort in Chattanooga treffe Volkswagen eine wichtige Entscheidung für die Auslastung des Werkes und sichert damit die Arbeitsplätze. Darüber hinaus sollen 2000 neue Stammarbeitsplätze entstehen, ohne Leiharbeit, wie bei anderen ausländischen Produzenten im Süden der USA üblich.

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