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Kampagne Saubere Kleidung. Foto: Andreja Donko/Fotolia.de

Triumph-Zulieferer entlassen Gewerkschaftsmitglieder in Asien

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29.07.2009 Ι Der schweizerische Dessous-Hersteller Triumph International entlässt derzeit rund 3660 Arbeiter aus seinen Zulieferer-Fabriken in Thailand und den Philippinen - die meisten davon sind Gewerkschaftsmitglieder.

Das Unternehmen begründet die Entlassungen mit der weltweiten Wirtschaftskrise. Die Kampagne für Saubere Kleidung geht jedoch davon aus, dass die Triumph-Zulieferer gezielt gegen Gewerkschaften vorgehen.

Entlassungen von Gewerkschaftern bis hin zur Schließung von gewerkschaftlich gut organisierten Fabriken gehören zu den gängigen Mitteln, um die Gewerkschaftstätigkeit international nahezu unmöglich zu machen. Das steht allerdings im Widerspruch zu internationalen Arbeitsstandards. Die Tatsache, dass das Management weder im Falle von Thailand, noch im Falle der Philippinen rechtzeitig und vor den geplanten Personalmaßnahmen mit den Gewerkschaften verhandelt hat, verstößt gegen die Konvention 158 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie gegen die Richtlinien für Multinationale Unternehmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Seit einigen Wochen protestieren die lokalen Gewerkschaften vor den Fabriken.Sie kämpfen für die Einhaltung der Arbeits- und Menschenrechte.

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