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Terres des Femmes - Jahrestag 2016

Frauen vor Gewalt schützen

24.11.2016 Ι Am 25. November, dem "Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen", zeigt die IG Metall Flagge und beteiligt sich an der Fahnenaktion von "Terre des Femmes". Die Gewerkschaft solidarisiert sich so mit den Frauen, die hierzulande und weltweit tagtäglich Gewalt erfahren.

Gewalt gegenüber Frauen zeigt sich in unterschiedlichen Formen. Sie reicht von körperlicher und sexueller Gewalt in der Öffentlichkeit und im Privaten, über Zwangsprostitution bis hin zu sexualisierter Werbung. "Mit unserer Teilnahme an der Fahnenaktion von terre des femmes stellen wir uns an die Seite aller Frauen, die von Gewalt betroffen sind", erklärte Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall. "Aber auch schlechte und unwürdige Arbeitsbedingungen sind eine massive Menschenrechtsverletzung", betonte die Gewerkschafterin.

 

Junge Frauen besonders betroffen

Jede dritte Frau in Europa hat bereits physische oder sexualisierte Gewalt erlebt. Diese Gewalt findet in der Regel nicht auf der Straße statt, sondern im eigenen Zuhause. Die Täter: Der eigene Mann, der eigene Vater oder ein guter Bekannter. Aber auch im Arbeitsleben erleben Frauen die verschiedensten Formen der Gewalt. Sexuelle Belästigung und Übergriffe am Arbeitsplatz treten in allen Kulturkreisen und Unternehmen auf. Hilfe bieten die Betriebsräte der IG Metall.

 

Flucht und Frauenrechte

Weltweit sind mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Etwa die Hälfte sind Mädchen und Frauen. Der Großteil von ihnen flieht innerhalb ihres Landes oder in benachbarte Länder. Vergleichsweise wenige erreichen Europa.

 

Frauen wie Männer fliehen aus Kriegs- und Krisengebieten, vor Gewalt, Terror, Armut, Diskriminierung oder aufgrund religiös und politisch motivierter Verfolgung. Mädchen und Frauen fliehen aber auch, weil sie in ihren Herkunftsländern von Menschenrechtsverletzungen betroffen sind, die ausschließlich Mädchen und Frauen betreffen.

 

In vielen Geschäftsstellen der IG Metall gibt es konkrete Projekte zur Unterstützung und Integration von Flüchtlingen.

 

Gewerkschaftsbewegungen unterstützen

Die IG Metall engagiert sich - nicht nur hierzulande sondern auch weltweit. Ganz konkret geht es ihr auch um die Unterstützung der Gewerkschaftsbewegungen vor Ort. So war beispielsweise die pakistanische Gewerkschafterin Zehra Khan 2015 Gast der bundesweiten Frauenkonferenz der IG Metall. Khan ist Generalsekretärin der HBWWF (Home Based Women Workers Federation, der Vereinigung der weiblichen Heimarbeiterinnen) in Pakistan. Dort und auch in Bangladesch arbeiten Textilarbeiterinnen und -arbeiter unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und erleben tagtäglich Gewalt. Viele werden unter anderem während der Arbeit angekettet, um so davon abgehalten zu werden, die ihnen zustehenden Pausen zu nehmen.

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